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iPad und MacBook Pro: Weltweite Chip-Krise könnte nun auch Apple treffen

Ich hatte in den vergangenen Wochen bereits das eine oder andere Mal die aktuell grassierende weltweite Chip-Krise angesprochen, von der Apple bislang einigermaßen unbeeinflusst blieb. Dies könnte sich nun jedoch ändern, wie Nikkei Asia berichtet. So sollen nun auch die Produktion von MacBook Pro und iPad-Modellen betroffen sein, was eine Vorstellung der neuen Geräte verzögern könnte. Beim MacBook Pro gibt es offenbar Engpässe bei Chips, die auf das Logicboard gelötet werden, bevor die Geräte final zusammengebaut werden. Beim iPad? sollen vor allem bei Display-Komponenten Engpässe auftreten.

Angeblich haben Apple und seine Zulieferer bereits die Komponentenbestellungen und die Produktion auf die zweite Jahreshälfte verschoben. Dies könnte evtl. auch die ursprünglich für den laufenden Monat erwarteten neuen Hardware-Vorstellungen betreffen. Allerdings geht der Bericht von Nikkei nicht darauf ein, welche konkreten Modelle aktuell betroffen sind.

Während aktuell das MacBook und das ?iPad? betroffen sind, soll das iPhone aktuell noch nicht beeinflusst sein. Allerdings sind hier ebenfalls schon erste Engpässe zu spüren. Erst kürzlich wurde berichtet, dass Apples Chip-Produzent TSMC bereits vor dem ursprünglichen Plan mit der Produktion des A15-Chip für das diesjährige iPhone beginnen wird. Hierbei könnte es sich um eine Vorsichtsmaßnahme aufgrund der aktuellen Situation handeln.

Gerüchte zu iOS 15 und mehr: Kommt die Face ID / Touch ID Kombi-Entsperrung?

Am späten Abend macht ein Bericht zum kommenden iOS/iPadOS 15 die Runde, der allerdings von den US-Kollegen größtenteils mit Skepsis aufgenommen wird. Er stammt von den französischen Kollegen von iPhoneSoft, die eine eher gemischte Trefferquote in der Vergangenheit hatten. Sei es drum, der Vollständigkeit halber sollen die Gerüchte auch hier kurz erwähnt und zumindest zur Diskussion gestellt werden. Zur Erinnerung: iOS/iPadOS 15 dürfte erstmals Anfang Juni auf der Entwicklerkonferenz WWDC präsentiert werden und bislang sind noch keine, aber noch gar keine Gerüchte hierzu in Umlauf. Dies ändert sich nun mit dem angesprochenen Bericht.

Demzufolge soll Apple an einem überarbeiteten Kontrollzentrum für das iPhone und das iPad arbeiten, welches Anleihen beim macOS-Pendant nehmen soll, das Apple im vergangenen Jahr mit Big Sur eingeführt hatte. Es soll kompakter und in der Optik klarer werden. Letzteres könnte ein wenig Hand in Hand mit dem Gerücht gehen, dass Apple eine neue Designsprache für seine Icons einführen könnte.

Als weitere Neuerung bringen die Kollegen eine neue API ins Spiel, die eine Entsperrung des Geräts durch eine Kombination aus Touch ID und Face ID möglich macht. Wohlgemerkt sollen dabei beide Methoden gemeinsam genutzt werden, was eine Extraportion an Sicherheit bedeuten würde. Selbstverständlich wäre dies nur bei einem Gerät möglich, welches auch beide biometrischen Erkennungsmtehoden anbietet. Genau dies wird immer mal wieder für das im Herbst erwartete iPhone 13 erwartet. Allerdings ist noch gar nicht ganz klar, ob dies auch wirklich so kommen wird. Die API würde dann auch Entwicklern zur Verfügung stehen, um sie in ihren Apps zu nutzen.

Weiter berichten die Kollegen von den folgenden Neuerungen, die Apple auf der WWDC und später im Jahr präsentieren soll:

  • AirTags Support: Während allgemein noch auf die AirTags mit iOS 14.5 gehofft wird, gehen die Kollegen von einer Vorstellung im Herbst aus.
  • Face ID am Mac: Hierüber wird schon länger spekuliert, allerdings berichteten die weitaus besser informierten Kollegen von Bloomberg erst kürzlich, dass die Technologie hier noch nicht reif für eine Einführung sei.
  • 1 TB Speicheroption beim iPhone 13: Dies ist wohl das wahrscheinlichste Gerücht und wurde auch bereits in den vergangenen Wochen gehandelt.

Auch ich möchte mich den US-Kollegen an dieser Stelle anschließen und darauf hinweisen, dass alle oben genannten Gerüchte mit einer gewissen Portion Skepsis gesehen werden sollten.

Apple könnte einen neuen Rekord an verkauften iPhones aufstellen

Der Rekordwert in Sachen verkaufter iPhones stammt aus dem Fiskaljahr 2015. Seinerzeit konnte Apple 231 Millionen iPhones an den Mann bringen. Geht es nach dem Wedbush-Analysten Dan Ives ist dieser Rekord im aktuellen Fiskaljahr nun fällig. Seine Vorhersage beläuft sich auf 240 bis 250 Millionen verkaufte iPhones, was recht deutlich über der durchschnittlichen Vorhersage von 220 Millionen Geräten liegt. Ive rechnet vor, dass ca. 350 Millionen iPhone-Nutzer auf der ganzen Welt aktuell an einem Zeitpunkt angekommen sind, an dem sie über ein Upgrade ihres Geräts nachdenken. Dies könnte dem Analysten zufolge zu einem "Supercycle" führen, in dem viele Nutzer zu den auch jetzt schon beliebten iPhone 12 Modellen greifen und dieses damit zum erfolgreichsten iPhone aller Zeiten machen könnten. (via MacRumors)

Massenproduktion des A15-Chip für das iPhone 13 beginnt wohl deutlich vor dem Plan

Im diesjährigen iPhone dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der neue Apple A15-Chip zum Einsatz kommen. Wie die DigiTimes aktuell berichtet, wird Apples Chip-Produzent TSMC mit der Massenproduktion des SoC bereits im Mai beginnen. Neben verschiedenen Leistungsverbesserungen wird der Chip wie auch schon der A14-Chip im 5nm-Verfahren gefertigt werden. Der Beginn der Massenproduktion wäre im Mai deutlich früher als Apple dies in den vergangenen Jahren eingetaktet hatte. Grund hierfür könnte einerseits die aktuelle weltweite Chip-Krise sein, andererseits aber auch eine Vorsichtsmaßnahme, um auf mögliche weitere Auswirkungen der Corona-Pandemie vorbereitet zu sein. So konnte Apple aus diesem Grund im vergangenen Jahr das iPhone erst später als gewohnt auf den Markt bringen. Für dieses Jahr wird jedoch allgemein erwartet, dass die neuen iPhones erneut um gewohnten September vorgestellt werden und in den Verkauf gehen. (via MacRumors)

Neue Details zum erwarteten kleineren Notch am diesjährigen iPhone

Tja, ob das nun wirklich der Wahrheit entspricht oder einfach nur auf den aktuell ohnehin schon kursierenden Gerüchten basiert, werden wir vermutlich endgültig erst im Herbst erfahren. In jedem Fall sind bei den japanischen Kollegen von MacOtakara aktuell Bilder aufgetaucht, auf dem ein von einem 3D-Drucker erstellter Dummy eines 6,1" iPhone 13 Pro zu sehen sein soll. Auffällig ist dabei natürlich direkt der schmalere Notch sowie die neuen Positionen der Ohrmuschel des Telefons und der Frontkamera. Dies stimmt mit den bereits kürzlich gesichteten Displaygläsern überein, auf denen ähnliche Veränderungen zu sehen waren. Sollte sich dies bewahrheiten, würde Apple die Ohrmuschel ein Stück nach oben, in den schmalen Rahmen des Displays versetzen und den Notch hierdurch schmaler aber tiefer werden lassen.

Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, würde auch die FaceTime-Kamera auf die linke Seite innerhalb des Notchs wandern. Aktuell befindet sie sich noch rechts von der Ohrmuschel. Die japanischen Kollegen liefern passenderweise auch gleich die angeblichen neuen Maße des Notchs, der beim iPhone 13 Pro nun 5,35 mm tief werden soll (5,30 mm beim ?iPhone 12 Pro?) und 26,80 mm breit (34,83 mm beim iPhone 12 Pro).

Neues iPhone SE in 2022 wohl ohne größere optische Änderungen

Das iPhone SE erfreut sich als günstige Alternative mit aktueller Technik nach wie vor großer Beliebtheit. Da verwundert es wenig, dass es wohl im kommenden Jahr eine Neuauflage geben wird. Hierzu liefert der Analyst Ross Young nun bereits einige Informationen dazu, was man dann wohl erwarten darf. So soll das 2022er iPhone SE über dasselbe 4,7"-Display verfügen, wie auch die aktuelle Generation, die äußerlich auf dem iPhone 8 basiert. Im Inneren wird man dann aber wohl erneut die aktuelle Technik des iPhone 13 erwarten können. Ein größeres Redesign des iPhone SE soll Young zufolge dann im Jahr 2023 folgen. Dann könnte Apple das iPhone SE mit einem 6,1"-Display ausstatten, welches nicht mehr über einen Notch am oberen Displayrand verfügen würde wie die aktuelle iPhone 12 Familie, sondern über eine kleine lochförmige Aussparung, hinter der sich die Kamera befindet. Dieses Design wird auch für die 2022er iPhone-Familie erwartet. Insofern würde es Sinn machen, wenn Apple es dann auch auf das iPhone SE überträgt.

Android-Smartphones zeigen sich in Studie deutlich datenhungriger als iPhones

Okay, eine solche Meldung auf einem Blog zu veröffentlichen, der sich hauptsächlich mit Apple-Themen beschäftigt, sieht immer ein bisschen komisch aus. Aber die Zahlen sind wie sie sind und dann kann man auch darüber berichten. Eine aktuelle Studie des Wissenschaftlers Douglas Leith vom Trinity College (via Ars Technica) hat analysiert, wie viele Daten unterschiedliche Betriebssysteme von ihren Nutzern sammeln und "nach Hause" funken. Herausgekommen ist dabei, dass dies natürlich auch unter iOS der Fall ist, der mobile Konkurrent Android allerdings 20x so viele Daten sammelt wie das Pendant aus Cupertino.

Konkret hat Leith herausgefunden, dass Android-Smartphones allein beim Gerätestart ca. 1 MB Nutzerdaten an die Google-Server senden, während es bei iOS lediglich 42 KB sind. Im Ruhezustand schicken Android ebenfalls 1 MB Daten an Google und zwar alle 12 Stunden. Bei iOS sind es im selben Zeitraum ca. 52 KB. In seiner Studie schreibt Leith:

Where Android stands out, Leith said, is in the amount of data it collects. At startup, an Android device sends Google about 1 MB of data, compared with iOS sending Apple around 42 KB. When idle, Android sends roughly 1 MB of data to Google every 12 hours, compared with iOS sending Apple about 52 KB over the same period. In the US alone, Android collectively gathers about 1,3 TB of data every 12 hours. During the same period, iOS collects about 5,8 GB.

Während die Studie also zeigt, dass das Google-Betriebssystem (erwartungsgemäß) deutlich datenhungriger ist als iOS, muss angemerkt werden, dass Leith für seine Studie ein gejailbreaktes iPhone 8 mit iOS 13.6.1 nutzte, also eine vergleichsweise alte Softwareversion. Unter Android kam ein Google Pixel 2 mit Android 10 aus dem vergangenen Jahr zum Einsatz.

Google hat sich inzwischen gegenüber Ars Technica zu der Studie zu Wort gemeledet und zieht diese in Zweifel. So sollen verschiedene Fehler bei der Datenerhebung gemacht worden sein:

We identified flaws in the researcher's methodology for measuring data volume and disagree with the paper's claims that an Android device shares 20 times more data than an ?iPhone?. According to our research, these findings are off by an order of magnitude, and we shared our methodology concerns with the researcher before publication.

This research largely outlines how smartphones work. Modern cars regularly send basic data about vehicle components, their safety status and service schedules to car manufacturers, and mobile phones work in very similar ways. This report details those communications, which help ensure that iOS or Android software is up to date, services are working as intended, and that the phone is secure and running efficiently.

Auch Apple schlägt übrigens in eine ähnliche Kerbe und betont, dass man dem Nutzer die volle Kontrolle darüber gewähre, ob und welche persönlichen Informationen an die Apple-Server gesendet werden dürfen. Die Studie hingegen "gets things wrong" an verschiedenen Punkten der Datenerhebung. Diese kann bei Interesse als PDF eingesehen werden.

Für alle Bestandskunden: Telekom verschenkt im April 500 MB Datenvolumen

Der April beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. Diesen schenkt der Magenta-Konzern, wie auch schon mehrfach in den vergangenen Monaten, erneut ein zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 500 MB. Dies ist zwar in der heutigen Zeit nicht weltbewegend, aber eben dennoch eine nette Geste, die man sicherlich gerne annimmt. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MeinMagenta-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Alternativ kann man dies auch auf der Webseite https://pass.telekom.de tun. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 500 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.