Skip to content

iPhone 12: Offenbar doch stärkerer Akku, 5,4"-Modell bestätigt, neues Kabel wohl auch

Der Herbst rückt zwar langsam, aber dennoch unaufhaltsam näher und damit auch die Vorstellung der nächsten Smartphone-Generation aus Cupertino: Das iPhone 12 wirft immer stärker seine Schatten voraus. Entsprechend steigt inzwischen auch die Gerüchtedichte. Heute gibt es gleich Feuer aus drei verschiedenen Richtungen. Den Anfang macht der Akku. Wurde zuletzt spekuliert, dass die neuen Akkus von ihrer Spezifikation her sogar leicht schwächer sein könnten als die in den iPhone 11 Modelle, haben die Kollegen von MySmartPrice nun eine neue Zertifizierung für einen Apple-Akku aufgetan, der sich für das iPhone 12 eignen würde, allerdings deutlich mehr Saft liefert als die zuletzt kursierenden Gerüchte besagten. Zudem hieß es zuletzt, dass die beiden erwarteten 6,1"-Modelle des iPhone 12 über denselben 2.775mAh Akku verfügen würden. Die neue Spezifikation geht nun jedoch davon aus, dass das 6,1" Pro-Modell wohl einen 2.815mAh Akku erhalten wird, um die zusätzlichen Funktionen besser bedienen zu können.

Während auch die Gerätegrößen noch immer reine Spekulation sind, verdichten sich hier die Anzeichen, dass es wohl tatsächlich ein iPhone 12 mit 5,4", ein iPhone 12 Max mit 6,1", ein iPhone 12 Pro mit 6,1" und ein iPhone Pro Max mit 6,7" Display geben wird. Zumindest für das kleinste der Modelle haben die Kollegen von 9to5Mac nun einen Hinweis in iOS 14 entdeckt. So deutet ein neuer Anzeigezoom für das iPhone X, iPhone XS und iPhone 11 Pro in der dritten Beta von iOS 14 auf exakt diese Display-Größe hin. Alle Fans von eher kleinen Smartphones wird es freuen.

Und dann steht da auch noch das Gerücht im Raum, dass Apple beim iPhone 12 zwar keine EarPods und wohl auch kein Netzteil mehr beilegen, dafür aber das im Lieferumfang enthaltene USB-C auf Lightning-Kabel aufwerten wird. Hier soll künftig ein mit Nylon umflochtenes Kabel in der Box liegen, wie es verschiedene Zubehöranbieter schon länger vertreiben. Der bekannte Leaker L0vetodream hat hierzu passend nun verschiedene Fotos veröffentlicht, auf denen eine weiße und eine schwarze Version eines solchen Kabels zu sehen ist. Die schwarze Version soll das Kabel sein, welches Apple von Beginn an dem iMac Pro beigelegt hat, bei dem weißen Kabel soll es sich um die Variante handeln, die man offenbar mit dem iPhone 12 ausliefern wird. Der Vorteil solcher Kabel liegt vor allem in der längeren Haltbarkeit gegenüber den Standard-Kabeln mit Kunststoff-Ummantelung.

Verkaufsstart des iPhone 12 könnte sich bis in den November verzögern

Gerüchte zum Verkaufsstart der neuen iPhones kursieren in jedem Jahr. In diesem sind diese Diskussionen aber natürlich deutlich undurchsichtiger, da nur schwer eingeschätzt werden kann, inwieweit sich die Corona-Krise auf Apples Produktionspläne ausgewirkt hat. Ein aktueller Bericht von MacOtakara besagt nun, dass das 2020er iPhone-Lineup nicht vor Ende Oktober oder Anfang November auf den Markt kommen wird und beruft sich dabei auf Informationen aus der chinesischen Zuliefererkette. Trasitionell stellt Apple sein iPhone im September eines jeden Jahres vor und bringt es dann wenige Tage später auf den Markt. In diesem Jahr gab es hierzu in den vergangenen Wochen widersprüchliche Meldungen. Mal wurde von einem normalen Verkaufsstart berichtet, mal von einem gestaffelte und dann wieder von einem komplett verschobenen. In letztere Kerbe schlägt nun auch der aktuelle Bericht.

Kampf gegen Sicherheitslücken: Apple startet sein Apple Security Research Device Program

Bereits im vergangenen Jahr hatte Apple sein Apple Security Research Device Program angekündigt, in dessen Rahmen Sicherheitsforscher spezielle iPhones aus Cupertino zur Verfügung gestellt bekommen, auf denen sie die Sicherheit der Geräte und von Software testen können. Dieses Programm ist nun offiziell gestartet. Interessierte Sicherheitsforscher können sich dafür bewerben und erhalten von Apple daraufhin Geräte, die deutlich weniger eingeschränkt sind, als die, die in den Handel kommen. Auf diese Weise wird es einfacher, mögliche Schwachstellen und Sicherheitslücken zu finden und diese an Apple zu melden, damit sie möglichst frühzeitig geschlossen werden können. Apple nennt diese Geräte "Security Research Device" (SRD), auf denen auch ein Shell-Zugriff auf die innersten Innereien des iPhone besteht. Apple schreibt zu dem Programm:

If you use the SRD to find, test, validate, verify, or confirm a vulnerability, you must promptly report it to Apple and, if the bug is in third-party code, to the appropriate third party. If you didn't use the SRD for any aspect of your work with a vulnerability, Apple strongly encourages (and rewards, through the Apple Security Bounty) that you report the vulnerability, but you are not required to do so.

If you report a vulnerability affecting Apple products, Apple will provide you with a publication date (usually the date on which Apple releases the update to resolve the issue). Apple will work in good faith to resolve each vulnerability as soon as practical. Until the publication date, you cannot discuss the vulnerability with others.

Voraussetzung wenn man an dem Programm teilnehmen möchte, ist ein aktiver Entwickler-Account, sowie Erfahrung beim Aufspüren von Sicherheitslücken auf Apple-Plattformen. Direkt daran angedockt ist auch Apples "Bug Bounty Program", in dessen Rahmen Hacker und Sicherheitsforscher von Apple bis zu einer Million US-Dollar erhalten können, wenn sie eine schwere Sicherheitslücke entdecken und diese an Apple melden.

Gewinner der diesjährigen iPhone Photography Awards bekanntgegeben

Auch in diesem Jahr wurden wieder die Sieger der iPhone Photography Awards gekürt, die nun bereits zum 13. Mal vergeben wurden. Die dabei gekürten Bilder wurden wie gehabt allesamt mit einem iPhone geschossen und anschließend auch nicht am PC nachbearbeitet. Der Kreis der teilnehmenden (Hobby-)Fotografen hat sich auch in diesem Jahr wieder erweitert und die tausenden Einsendungen stammten aus mehr als 140 Ländern, darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Den Hauptpreis gewann in diesem Jahr die britische Fotografin Dimpy Bhalotiafür ihr Foto "Flying Boys", welches sie mit einem iPhone X in Indien geschossen hat.

Doch auch die weiteren in verschiedenen Kategorien ausgezeichneten Bilder können sich durchaus sehen lassen. Hier eine kleine Auswahl:

Sämtliche Siegerfotos und Siegerfotografen können auf der Webseite der iPhone Photography Awards eingesehen werden.

iPhone-Kamera wohl spätestens ab 2022 mit deutlich stärkerem optischen Zoom

Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hat heute mal wieder eine interessante Information zum Besten gegeben. In einer Investorenmeldung (via MacRumors) geht er dabei auf das Kamerasystem in kommenden iPhone-Generationen ein. Während die Namen der diversen Zulieferer der Kamera-Komponenten wohl für die meisten weniger relevant sein dürften, soll ein neuer dieser Zulieferer, nämlich Semco, für die Herstellung eines neuen Periskop-Objektivs verantwortlich sein, welches laut Kuo ab 2022 im iPhone zu finden sein soll. Diese neue Art von Objektiven ist vereinzelt bereits in den Smartphones anderer Hersteller, wie beispielsweise von Huawei zu finden und ermöglicht unter anderem einen deutlich stärkeren optischen Zoom als herkömmtliche Objektive. Auf diese Weise ist es Huawei beispielsweise gelungen, sein P30 Pro Smartphone mit einem 5-fachen optischen Zoom auszustatten. An einem 10-fachen optischen Zoom soll man zudem bereits arbeiten.

Apple hatte sich bereits im Jahr 2016 entsprechende Patente schützen lassen, in denen der Einsatz eines Periskop-Objektivs beschrieben wird. Gut möglich also, dass diese Technologie dann übernächstes Jahr erstmals im iPhone zu finden sein wird.

Apples neuester Recycling-Roboter Dave kann Komponenten des iPhone weiter zerlegen

Im Zuge der gestrigen Apple-Ankündigung, die eigenen Produkte bis 2030 komplett klimaneutral zu machen, stellte das Unternehmen auch die neueste Generation seines iPhone-Recycling-Roboters vor. Zur Erinnerung: 2016 hatte man einen solchen Roboter erstmals unter dem Namen Liam vorgestellt und diesen schließlich im vergangenen Jahr durch Daisy ersetzt. Beide Roboter waren in der Lage, pro Stunde ca. 200 iPhones in ihre Einzelteile zu zerlegen, um so die enthaltenen Materialien bestmöglich recyclen zu können. Allerdings sind seither die iPhones noch komplexer geworden, so dass inzwischen auch verschiedene Komponenten noch weiter zerlegt werden können und ab sofort auch sollen.

Hierfür ist nun der gestern neu vorgestellten Roboter Dave zuständig. Dieser ist unter anderem in der Lage, die Taptic Engine des iPhones in ihre Einzelteile zu zerlegen, um darin enthaltene Materialien wie Seltenerdelemente, Wolfram und Stahl wiederzugewinnen. Aktuell kann Dave dabei 800 Module pro Stunde verarbeiten. Seine Fähigkeiten sollen in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Details zu seiner Arbeit können Apples "Environmental Progress Report 2020" (PDF) entnommen werden.

Telekom-Kunden surfen künftig kostenlos im WLAN auf Lufthansa-Flügen

Auch wenn momentan nicht unbedingt die Zeit für Flugreisen ist, dürfen sich Kunden der Telekom künftig über eine Kooperation zwischen ihrem Anbieter und der Lufthansa freuen. Hierdurch können die Telekom-Kunden nämlich ab sofort (eigentlich sogar schon seit dem 21. April) das auf vielen Lufthansa-Flügen zur Verfügung stehende WLAN kostenlos nutzen, wie heute per Pressemitteilung bekanntgegeben wurde. Dies gilt für die Inflight Europa Flat auf europäischen Kurz- und Mittelstreckenflügen und zudem auch für die Lufthansa-Partner Eurowings und Austrian Airlines. Auf Telekom-Seite benötigt man einen aktuellen Magenta Mobil oder Business Mobil Tarif für die Nutzung. Ob WLAN auf dem jweiligen Flug zur Verfügung steht, erfährt man kurz vor dem Start per Borddurchsage.