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Kampf gegen Sicherheitslücken: Apple startet sein Apple Security Research Device Program

Bereits im vergangenen Jahr hatte Apple sein Apple Security Research Device Program angekündigt, in dessen Rahmen Sicherheitsforscher spezielle iPhones aus Cupertino zur Verfügung gestellt bekommen, auf denen sie die Sicherheit der Geräte und von Software testen können. Dieses Programm ist nun offiziell gestartet. Interessierte Sicherheitsforscher können sich dafür bewerben und erhalten von Apple daraufhin Geräte, die deutlich weniger eingeschränkt sind, als die, die in den Handel kommen. Auf diese Weise wird es einfacher, mögliche Schwachstellen und Sicherheitslücken zu finden und diese an Apple zu melden, damit sie möglichst frühzeitig geschlossen werden können. Apple nennt diese Geräte "Security Research Device" (SRD), auf denen auch ein Shell-Zugriff auf die innersten Innereien des iPhone besteht. Apple schreibt zu dem Programm:

If you use the SRD to find, test, validate, verify, or confirm a vulnerability, you must promptly report it to Apple and, if the bug is in third-party code, to the appropriate third party. If you didn't use the SRD for any aspect of your work with a vulnerability, Apple strongly encourages (and rewards, through the Apple Security Bounty) that you report the vulnerability, but you are not required to do so.

If you report a vulnerability affecting Apple products, Apple will provide you with a publication date (usually the date on which Apple releases the update to resolve the issue). Apple will work in good faith to resolve each vulnerability as soon as practical. Until the publication date, you cannot discuss the vulnerability with others.

Voraussetzung wenn man an dem Programm teilnehmen möchte, ist ein aktiver Entwickler-Account, sowie Erfahrung beim Aufspüren von Sicherheitslücken auf Apple-Plattformen. Direkt daran angedockt ist auch Apples "Bug Bounty Program", in dessen Rahmen Hacker und Sicherheitsforscher von Apple bis zu einer Million US-Dollar erhalten können, wenn sie eine schwere Sicherheitslücke entdecken und diese an Apple melden.

Gewinner der diesjährigen iPhone Photography Awards bekanntgegeben

Auch in diesem Jahr wurden wieder die Sieger der iPhone Photography Awards gekürt, die nun bereits zum 13. Mal vergeben wurden. Die dabei gekürten Bilder wurden wie gehabt allesamt mit einem iPhone geschossen und anschließend auch nicht am PC nachbearbeitet. Der Kreis der teilnehmenden (Hobby-)Fotografen hat sich auch in diesem Jahr wieder erweitert und die tausenden Einsendungen stammten aus mehr als 140 Ländern, darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Den Hauptpreis gewann in diesem Jahr die britische Fotografin Dimpy Bhalotiafür ihr Foto "Flying Boys", welches sie mit einem iPhone X in Indien geschossen hat.

Doch auch die weiteren in verschiedenen Kategorien ausgezeichneten Bilder können sich durchaus sehen lassen. Hier eine kleine Auswahl:

Sämtliche Siegerfotos und Siegerfotografen können auf der Webseite der iPhone Photography Awards eingesehen werden.

iPhone-Kamera wohl spätestens ab 2022 mit deutlich stärkerem optischen Zoom

Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hat heute mal wieder eine interessante Information zum Besten gegeben. In einer Investorenmeldung (via MacRumors) geht er dabei auf das Kamerasystem in kommenden iPhone-Generationen ein. Während die Namen der diversen Zulieferer der Kamera-Komponenten wohl für die meisten weniger relevant sein dürften, soll ein neuer dieser Zulieferer, nämlich Semco, für die Herstellung eines neuen Periskop-Objektivs verantwortlich sein, welches laut Kuo ab 2022 im iPhone zu finden sein soll. Diese neue Art von Objektiven ist vereinzelt bereits in den Smartphones anderer Hersteller, wie beispielsweise von Huawei zu finden und ermöglicht unter anderem einen deutlich stärkeren optischen Zoom als herkömmtliche Objektive. Auf diese Weise ist es Huawei beispielsweise gelungen, sein P30 Pro Smartphone mit einem 5-fachen optischen Zoom auszustatten. An einem 10-fachen optischen Zoom soll man zudem bereits arbeiten.

Apple hatte sich bereits im Jahr 2016 entsprechende Patente schützen lassen, in denen der Einsatz eines Periskop-Objektivs beschrieben wird. Gut möglich also, dass diese Technologie dann übernächstes Jahr erstmals im iPhone zu finden sein wird.

Apples neuester Recycling-Roboter Dave kann Komponenten des iPhone weiter zerlegen

Im Zuge der gestrigen Apple-Ankündigung, die eigenen Produkte bis 2030 komplett klimaneutral zu machen, stellte das Unternehmen auch die neueste Generation seines iPhone-Recycling-Roboters vor. Zur Erinnerung: 2016 hatte man einen solchen Roboter erstmals unter dem Namen Liam vorgestellt und diesen schließlich im vergangenen Jahr durch Daisy ersetzt. Beide Roboter waren in der Lage, pro Stunde ca. 200 iPhones in ihre Einzelteile zu zerlegen, um so die enthaltenen Materialien bestmöglich recyclen zu können. Allerdings sind seither die iPhones noch komplexer geworden, so dass inzwischen auch verschiedene Komponenten noch weiter zerlegt werden können und ab sofort auch sollen.

Hierfür ist nun der gestern neu vorgestellten Roboter Dave zuständig. Dieser ist unter anderem in der Lage, die Taptic Engine des iPhones in ihre Einzelteile zu zerlegen, um darin enthaltene Materialien wie Seltenerdelemente, Wolfram und Stahl wiederzugewinnen. Aktuell kann Dave dabei 800 Module pro Stunde verarbeiten. Seine Fähigkeiten sollen in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Details zu seiner Arbeit können Apples "Environmental Progress Report 2020" (PDF) entnommen werden.