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Betas von iOS 12.3 und tvOS 12.3 bringen neue TV-App mit Apple TV Channels mit

Es war schon ein Stück weit zu erwarten und so hat es sich dann letztlich auch bestätigt. Die am heutigen Abend für registrierte Entwickler veröffentlichten ersten Betaversionen von iSO 12.3 und tvOS 12.3 kümmern sich in erster Linie um die am Montag angekündigte neue TV-App und bereiten damit einhergehend auch den Start der Apple TV Channels vor. Nach wie vor vorhanden ist die Funktion "Jetzt ansehen", in der Apple Inhalte zusammenfasst, die man bereits angefangen hat zu schauen. Ergänzt wird diese nun durch einen neuen "Für dich"-Bereich, der auf Maschinenlernen setzt und in dem einem neue Inhalte präsentiert werden, die einem auf Basis der bisher angeschauten Inhalte mutmaßlich gefallen würden. Hierfür durchsucht Apple die Inhalte der verschiedensten Anbieter, die auf dem Apple TV vertreten sind und für die Apple TV Channels mit Cupertino kooperieren. In den USA sind dies beispielsweise Hulu, Amazon Prime, DirecTV Now, PlayStation Vue und viele mehr. Mit Netflix hatte jedoch der größte Streaminganbieter hierauf verzichtet.

Ebenfalls in der neuen TV-App bereits vertreten sind dann auch die neuen Channels. Hierüber kann man künftig Abos bei verschiedenen Anbietern direkt abschließen und auf deren Inhalte von einem zentralen Ort aus zugreifen. In den USA stehen Channels unter anderem von CBS All Access, Starz, Showtime, HBO, Nickelodeon, Mubi, The History Channel Vault oder Comedy Central Now zur Verfügung. Während der Betaphase können Tester in den USA kostenlose Abos für Showtime, Starz, Smithsonian und Tastemade abschließen. Hierzulande lässt sich die Funktion bislang noch nicht blicken.



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Apples AppStore Search Ads expandieren in 46 weitere Länder

Entwickler, die Apples Search Ads für die Bewerbung und das Bekanntmachen ihrer Apps nutzen, bekommen seit heute Zugriff auf einen riesigen Pool neuer Adressaten. So hat Apple angekündigt, dass die Search Ads ab sofort in weiteren 46 Ländern zur Verfügung stehen. Wie gehabt tauchen die nicht immer ganz einfach zu erkennnenden Werbebanner leicht bläulich hinterlegt bei Eingabe bestimmter Stichwörter an erster Stelle in den Suchergebnissen im AppStore auf und buhlen dort um neue Nutzer. Mit dem heutigen Tage steht diese Option in den folgenden Ländern zur Verfügung:

Ägypten, Indien, Israel, Jordanien, Kuwait, Libanon, Oman, Pakistan, Katar, Saudi Arabien, Südafrika, Vereinigte Arabische Emirate, Australien, Kambodscha, Hongkong, Indonesien, Japan, Macau, Malaysia, Neuseeland, Philippinen, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand, Vietnam, Albanien, Österreich, Azerbaidschan, Belgien, Kroatien, Tschechien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Kasachstan, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Romänien, Spanien, Schweden, Schweiz, Ukraine, Großbritannien, Argentinien, Chile, Kolumbien, Ecuador, Mexiko, Peru, Kanada und USA.

Neben den neu hinzugekommenen 46 Ländern bietet Apple den Entwicklern seit heute auch neue Möglichkeiten, ihr Budget für die Search Ads zu verwalten. Einzelkampagnen können nun auch in mehreren Regionen laufen, während man bislang für jedes Land eine eigene Kampagne starten musste.

Experten und Analysten sehen langfristiges Potenzial für Apple TV+

Während Apple mit der Ankündigung von Apple TV+ am vergangenen Montag eigentlich mehr Fragen offen gelassen als beantwortet hat, machen sich verschiedene Analysten, Marktbeobachter und Experten bereits Gedanken über den möglichen Erfolg des neuen Streamingdienstes aus Cupertino. So zitieren die Kollegen von Business Insider aktuell aus einer Investorenmeldung von Morgan Stanley, dass man dort zwar an einen langfristigen Erfolg von Apple TV+ glaube, Apple hierfür aber bereit sein muss, jede Menge Geld in die Hand zu nehmen und kurzfristig auch Rückschläge zu verkraften. Möglicherweise soll der Dienst über Jahre hinweg rote Zahlen schreiben, was vor allem an den vergleichsweise wenigen exklusiven Inhalten läge, die man zunächst zur Verfügung habe. Hier hat der Wettbewerb doch inzwischen einen gewaltigen Vorsprung. Als Beispiel nennen die Analysten Netflix, wo man geschätzte 13 Milliarden Dollar "verbrannt" habe, ehe man aus den roten Zahlen herausgekommen ist.

Apple hat sich bislang noch nicht zu möglichen Preisen für den Zugriff auf den neuen Dienst geäußert. Im Raum steht ein monatliches Abo in Höhe von 9,99 US-Dollar. Es gab allerdings auch immer wieder Gerüchte, wonach Apple den Zugriff für Käufer seiner Hardware kostenlos anbieten könnte.

Mit Anthony Wood, dem Gründer und CEO des Streaming-Pioniers Roku, hat sich jüngst auch ein Experte auf diesem Markt zu Wort gemeldet und erwartet, dass Apple TV+ ein Erfolg werden wird. Er führt dies im Gespräch mit CNBC vor allem auf Apples starke Marke und die große und vor allem loyale Nutzerbasis zurück, die auch Apple Music bereits sehr erfolgreich gemacht habe. Ein wichtiger Erfolgsfaktor sei zudem, dass man den Dienst auch auf Smart TVs und Streaming-Sticks externer Anbieter bringen wird. Hier allerdings kommt dann auch wieder die weiter oben angesprochene Frage nach dem Monetarisierungsmodell zum Tragen. Bietet Apple den Zugriff für die eigenen Hardware-Käufer kostenlos an und verlangt man auf der anderen Seite von Nutzern eines Smart TVs eine Abogebühr, könnte dieser Schuss auch nach hinten losgehen.



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Probleme mit der Butterfly-Tastatur am MacBook sind oftmals nach wie vor nicht behoben

Mit der Butterfly-Tastatur in seinen MacBooks ist es Apple gelungen, seine Notebooks noch dünner zu gestalten, als dies bisher schon der Fall war. Ungünstig ist dabei nur, dass sich diese Bauform als deutlich Fehleranfälliger erwies, als die bisherigen Tastaturen. Dies äußerte sich durch mehrfach erscheinende Buchstaben oder nicht mehr reagierende Tasten. Oftmals lag dies an Staubpartikeln oder sonstigen Fremdkörpern, die sich in der Mechanik verfingen. Mit der dritten Generation der Butterfly-Tastatur besserte Apple hier nach und versah den Unterbau mit einer Silikonmembran, die das Eindringen dieser Fremdkörper verhindern sollte.

Nun hat sich das Wall Street Journal dieses Themas noch einmal angenommen und dabei festgestellt, dass es nach wie vor Nutzer gibt, die mit den alten Problemen zu kämpfen haben. Die zuständige Redakteurin Joanna Stern illustrierte das Problem dadurch, dass sie ihren Text komplett ohne die Buchstaben E und R verfasste. Mit einem Augenzwinkern hat sie aber immerhin verschiedene Schalter eingebaut, mit denen sich die fehlenden Buchstaben einschalten oder doppelt darstellen lassen, um weiter auf die bekannten Probleme hinzuweisen. Stern schließt ihren Artikel mit einem Fazit, welches vielen Nutzern aus der Seele sprechen dürfte und fordert Apple auf damit aufzuhören, den Schlankheitswahn seiner Geräte über die Usability zu stellen.

In dem Bericht kommt sogar ein offizieller Apple-Sprecher zu Wort, der sich sogar bei den betroffenen Nutzern entschuldigt:

"We are aware that a small number of users are having issues with their third-generation butterfly keyboard and for that we are sorry. The vast majority of Mac notebook customers are having a positive experience with the new keyboard."
Sollte man Probleme mit seiner MacBook-Tastatur feststellen, möge man sich an den zuständigen Support wenden. Ein offizielles Reparaturprogramm für die betroffenen Geräte gibt es bislang allerdings noch nicht. Ich selbst kann auf meinem 15" MacBook Pro aus dem vergangenen Jahr und meinem 12" MacBook aktuell übrigens keine Probleme in diese Richtung.

Apple veröffentlicht erste Betas von iOS 12.3 und tvOS 12.3 - weiter Warten auf watchOS 5.2 [UPDATE]

Es war irgendwie zu erwarten. Nachdem Apple am Montag die finalen Versionen von iOS 12.2,  tvOS 12.2 und macOS Mojave 10.14.4 für alle Nutzer veröffentlicht hatte, läutet man nun die nächste Betaphase ein. Und dabei gibt es dann auch gleich den nächsten größeren Versionssprung. So können registrierte Entwickler seit wenigen Minuten die erste Beta von iOS 12.3 auf ihre Geräte laden. Teilnehmer am Public Beta Programm dürften in Kürze ebenfalls versorgt werden. Auch das Apple TV 4K und das Apple TV HD bekommen ein neues Beta-Update auf tvOS Version 12.2. Welche Neuerungen die neuen Versionen konkret mitbringen, ist derzeit noch unklar. Möglicherweise bereitet Apple aber bereits die am Montag für den Mai angekündigten Apple TV Channels vor, denn auch das Apple TV der dritten Generation erhielt überraschend ein Beta-Update auf die Software-Version 7.3. Sollten sich im Laufe des Abends weitere Erkenntnisse ergeben, melde ich mich natürlich entsprechend.

UPDATE: Mit ein paar Stunden Verspätung hat Apple nun auch noch die erste Beta von macOS Mojave 10.14.5 für registrierte Entwickler veröffentlicht.

Weiter auf sich warten lässt indes die finale Version von watchOS 5.2, welche eigentlich unter anderem für die Kompatibilität mit der zweiten Generation der AirPods benötigt wird. Auch die EKG-Funktion der Apple Watch Series 4 könnte hiermit ihren Weg auf die deutschen Geräte finden. So lässt sich inzwischen auch hierzulande bereits in der Health-App auf dem iPhone der komplette EKG-Einrichtungsprozess durchlaufen. Einzig die benötigte App auf der Watch fehlt noch (mit Dank an Sven!).

Sicherheit der AppleCard: Auch andere Banken wollen Apples Beispiel nacheifern

Der heimliche Star des Showtime-Events am vergangenen Montag war für Viele ein wenig überraschend die AppleCard, Apples speziell für Apple Pay und die Wallet-App entwickelte Kreditkarte. Dies kann man allein schon an den Zugriffszahlen auf Apples Präsentationsvideo bei YouTube sehen, wo in nicht einmal zwei Tagen bereits über 15 Millionen Views zu verzeichnen sind. Damit ist es derzeit Apples 7.-erfolgreichstes YouTube-Video überhaupt. Und auch wenn der Start in diesem Sommer zunächst ausschließlich in den USA erfolgen wird, dürfte bei entsprechendem Erfolg ein internationaler Roll-Out die logische Folge sein. Apples Partnerbank Goldman Sachs hatte ja bereits angekündigt, diesen Schritt derzeit zu prüfen.

Während die tiefe Integration der Karte in Apple Pay und die Wallet-App sicherlich ein wichtiger Aspekt für die AppleCard ist, sorgte jedoch auch die Präsentation des physischen Pendant aus Titanium samt Lasergravur für offene Münder und ein sicherlich weiter gesteigertes Interesse. Dabei geht Apple zudem einen neuen Weg und verzichtet aus Sicherheitsgründen auf der Karte auf die Angabe der Kartennummer, des CVV-Sicherheitscodes, des Ablaufdatums oder eine Unterschrift. Sollten diese Informationen benötigt werden, befinden sie sich in der Wallet-App auf dem iPhone, wo auch eine einmal gültige Transaktionsnummer generiert werden kann.

Damit geht Apple wie gesagt einen neuen Weg, der jedoch schon bald Nachahmer finden dürfte. So berichtet Bloomberg, dass laut Informationen des Kreditkarten-Partners MasterCard bereits weitere Banken diesem Beispiel folgen und ihre Karten entsprechend anpassen wollen. Dies dürfte zweifellos zu einer deutlichen Verbesserung der Sicherheit bei Kreditkarten führen und Apple ist dabei mit der AppleCard mal wieder der Vorreiter. Bleibt nur die Hoffnung, dass sie eher bald als spät ihren Weg auch in andere Länder findet.



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Nicht nur Österreich: Apple Pay steht kurz vor dem Start in sechs weiteren europäischen Ländern

Nicht nur unsere Nachbarn in Österreich dürfen sich demnächst über die Ankunft von Apple Pay in ihrem Land freuen, auch in Estland, Griechenland, Portugal, Rumänien, der Slovakei und Slowenien soll es in Kürze soweit sein. Dies bestätigen inzwischen verschiedene Banken, mit denen Apple direkt zum Start zusammenarbeitet. Während für Rumänien die ING Bank den baldigen Start auf ihrem Twitter-Account ankündigte, übernahm dies für die restlichen genannten Länder N26 via Facebook. Vermutlich auf Betreiben Apples wurde der Post zwar inzwischen wieder gelöscht, allerdings haben natürlich verschiedene Nutzer bereits Screenshots angefertigt und diese veröffentlicht. Zudem hat N26 auf Anfrage eines Nutzers erneut den baldigen Start in Portugal via Twitter bestätigt. Für die Slowakei hat zudem auch die örtliche Sparkasse den Start für später im Jahr bestätigt. (via Aktuality.sk)

Damit schließt Apple weiter die aktuell noch bestehenden Lücken in Europa und kommt dem von CEO am Montagabend ausgegebenen Ziel von 40 Ländern und Regionen bis Ende 2019 immer näher.

Apples Showtime-Event nun auch in kompletter Länge auf YouTube verfügbar

Inzwischen sind einige Stunden seit Apples Showtime-Event am Montagabend vergangen und sowohl im Internet als auch an der Wall Street ist eher Ernüchterung als Euphorie über die Neuvorstellungen zu vernehmen. Dies liegt in erster Linie daran, dass Apple einfach extrem viele Informationen schuldig blieb, was natürlich zu einer gewissen Verunsicherung unter Anlegern, Analysten und Nutzern führte. Möchte man sich die Veranstaltung dennoch noch einmal zu Gemüte führen, weil man evtl. das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben, steht der Mitschnitt des kompletten Events nun auch auf YouTube zur Verfügung.



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