Apple hat bestätigt, dass man derzeit ein Problem untersuche, bei dem manche Apple Watch Series 3 ein Phänomen aufweisen, welches am Displayrand mehrere deutlich sichtbare Streifen zeigt. In einem internen Memo, welches an Genius Bars und Apple Authorized Service Provider ausgegeben wurde, weist Apple die Mitarbeiter an, das Problem wie jede andere Apple Watch Reparatur sonst auch zu behandeln. Da es sich bei dem Problem offenbar um einen Fertigungsfehler handelt, dürfte die Behebung unter Apples einfährige Garantie fallen und die Reparatur oder der Austausch des Geräts kostenlos geschehen. Aus dem Memo, welches den Kollegen von MacRumors vorliegt, geht außerdem hervor, dass ausschließlich GPS-Modelle der Apple Watch Series 3 betroffen sind, nicht jedoch die LTE-Modelle, die über eine andere Displayeinheit verfügen, in die auch die Antennen integriert sind.

Um das Problem vor Ort unter die Lupe zu nehmen, sollen die Genius Bar oder Apple Authorized Service Provider Mitarbeiter den Kunden bitten, die betroffene Stelle von Schmutz und Fett freizurubbeln. Sollten sich die Streifen dann nicht zeigen, soll der Kunde die Stelle anhauchen, um auf diese Weise Feuchtigkeit zu erzeugen. Während das Memo den Grund für das Problem nicht benennt, könnte die Vorgehensweise darauf hindeuten, dass es sich um eine Feuchtigkeitsansammlung unter dem Display handelt.
Der große Update-Reigen am heutigen Abend geht weiter und Apple hat neben den Updates auf iOS 11.1 und macOS High Sierra 10.13.1 auch die beiden Updates auf watchOS 4.1 und tvOS 11.1 veröffentlicht. Während das tvOS-Update außer der Korrektur der WPA2-Sicherheitslücke in WLANs keine bemerkenswerten Neuerungen mitbringt, freuen sich vor allem Besitzer einer LTE Apple Watch Series 3 über watch OS 4.1. Hiermit aktiviert Apple nämlich nun das Streaming von Apple Music und der iCloud Musikbibliothek über das Mobilfunknetz und bringt eine neue Radio-App zum Zugriff auf Beats 1 und weitere eigene Radiostationen. Die kompletten Releasenotes für das Update waren bereits in der vergangenen Woche durchgesickert.
Wie gewohnt kann tvOS 11.1 direkt über das Apple TV geladen werden. Das Update auf watchOS 4.1 erfolgt wie gehabt über die Watch-App auf einem verbundenen iPhone.
Noch in dieser Woche dürften die finalen Versionen von iOS 11.1, macOS High Sierra 10.13.1, watchOS 4.1 und tvOS 11.1 für alle Nutzer mit unterstützten Geräten erscheinen, da beginnt Apple schon mit dem Testen der nächsten größeren Updates. Seit heute Abend lassen sich die ersten Vorabversionen von iOS 11.2, watchOS 4.2 und tvOS 11.2 von registrierten Entwicklern laden. Noch ist nicht ganz klar, welche Neuerungen die Updates neben verschiedenen Sicherheitsverbesserungen und Fehlerkorrekturen mitbringen. Allerdings fehlen aktuell noch verschiedene Funktionen, die Apple im Juni auf der WWDC angekündigt, bislang aber noch nicht ausgeliefert hat. Hierzu zählen unter anderem Apple Pay Cash und iCloud für iMessage, die anscheinend auch noch nicht mit den in dieser Woche erwarteten Updates aktiviert werden. Klar ist hingegen, dass iOS 11.2 den Fehler im iOS-Taschenrechner behebt, der in der vergangenen Woche die Runde machte.
Die sogenannten Developer Previews können ab sofort aus Apples Developer Center oder bei installierter vorheriger Beta bzw. dem zugehörigen Konfigurationsprofil auch OTA geladen werden. Ebenfalls zum Download bereits steht zudem auch die erste Beta von Xcode 9.2.
Zwar halten die in der vergangenen Nacht von dem inzwischen berühmt gewordenen brasilianischen Entwickler Guilherme Rambo veröffentlichten Releasenotes für den Golden Master Build von watchOS 4.1 keine wirklichen Überraschungen parat. Interessant ist ein Blick darauf dennoch. Während die mit dem Update kommenden neuen Funktionen bereits aus der noch laufenden Betaphase bekannt sind, listen die Releasenotes auch die behobenen Fehler und Probleme auf. Klar war unter anderem bereits, dass Apple mit watchOS 4.1 den bereits angekündigten Zugriff auf Apple Music über LTE aktivieren wird. Darüber hinaus wird das Update auch eine neue Radio-App mitbringen. Beide Funktionen sind logischerweise der Apple Watch Series 3 vorbehalten. Ebenfalls neu sind hunderte neue Emojis aus Unicode 10. Die kompletten Releasenotes lesen sich wie folgt:
- Stream music on Apple Watch Series 3 with Apple Music or iCloud Music Library
- Listen to live radio on Beats 1, custom stations, and expert-curated stations with the new Radio app on Apple Watch Series 3
- Use Siri to find, discover, and play songs, playlists, or albums
- Sync fitness data with GymKit-enabled treadmills, ellipticals, stair steppers, and indoor bikes for more accurate distance, pace, and energy burn metrics
- Ability to disconnect from a WiFi network in Control Center for Apple Watch Series 3 (GPS + Cellular)
- Fixes an issue for Apple Watch Series 1 and later where Heart Rate notifications were delivered when the feature was not enabled
- Fixes an issue where some users did not receive Stand Reminders
- Resolves an issue where the current stand hour indicator did not appear for some users
- Resolves an issue that caused haptics to not be delivered for silent alarms
- Addresses an issue that prevented Apple Watch (1st generation) from charging for some users
- Resolves an issue where the Sunrise and Sunset complication would sometimes not appear
- Restores Mandarin as the default dictation language for China
Auffällig ist das Fehlen von Apple Pay Cash, welches Apple-Mitarbeiter angeblich bereits mit iOS 11.1 testen, welches wohl gemeinsam mit watchOS 4.1 erscheinen word. Dies kann, muss aber nichts heißen. Für uns in Deutschland ist dies aus bekannten Gründen aber ja ohnehin egal. Sowohl iOS 11.1, als auch watchOS 4.1 dürften ebenso in der kommenden Woche für alle Nutzer erscheinen, wie tvOS 11.1 und macOS High Sierra 10.13.1.
Nachdem Apple erst am Freitag die vierten Vorabversionen veröffentlicht hatte, folgen am heutigen Abend nun schon die fünften Betas von iOS 11.1, macOS High Sierra 10.13.1 und tvOS 11.1 für registrierte Entwickler. Betrachtet man einmal die verschiedenen Fehlermeldungen zu den neuen Betriebssystemen im Internet, stellt man fest, dass es zwar keine großen und dramatischen Probleme gibt, aber jede Menge kleinere Baustellen, die das Arbeiten mit den Systemen im Alltag ein wenig umständlich machen. Es gibt also jede Menge zu tun. Mit an Bord sind neben den Fehlerkorrekturen, u.a. für die Rechability-Funktion und dem zurückkehrenden 3D Touch App-Switcher in jedem Fall auch hunderte neue Emojis.
Ich persönlich gehe davon aus, dass die finalen Versionen der Updates zum Verkaufsstart des iPhone X Ende Oktober bzw. Anfang November für alle Nutzer freigegeben werden. Die sogenannten Developer Previews können ab sofort aus Apples Developer Center oder bei installierter vorheriger Beta auch OTA geladen werden. Die zugehörigen Public Betas dürften vermutlich im Laufe der Nacht folgen. Ebenfalls zum Download bereits steht zudem auch die erste Beta von Xcode 9.1.

Gerade einmal vier Tage nach den letzten Vorabversionen hat Apple am gestrigen Abend nun schon die vierten Betas von iOS 11.1, watchOS 4.1 und tvOS 11.1 für registrierte Entwickler und Teilnehmer am Public Beta Programm veröffentlicht. Damit dürfte auch langsam die heiße Phase vor der finalen Version eingeläutet werden, die ich nach wie vor kurz vor dem Verkaufsstart des iPhone X erwarte. Betrachtet man einmal die verschiedenen Fehlermeldungen zu den neuen Betriebssystemen im Internet, stellt man fest, dass es zwar keine großen und dramatischen Probleme gibt, aber jede Menge kleinere Baustellen, die das Arbeiten mit den Systemen im Alltag ein wenig umständlich machen. Es gibt also jede Menge zu tun. Mit an Bord sind neben den Fehlerkorrekturen, dem zurückkehrenden 3D Touch App-Switcher und einer wichtigen Korrektur der Reachability-Funkton auch hunderte neue Emojis. Auch die KRACK-Sicherheitslücke im WPA2-Sicherheitsstandard für WLANs wird laut Apple mit dem Update behoben.
Apples Stand in China ist, um es mal vorsichtig auszudrücken, nicht gerade einfach. Dies liegt zum einen an verschiedenen Besonderheiten des dortigen Marktes, zum anderen aber auch an verschiedenen Regulierungen und Steinen, die Apple immer wieder von der dortigen Regierung in den Weg geworfen werden. Aktuellstes Beispiel ist dabei die LTE Apple Watch Series 3. Wie das Wall Street Journal berichtet, sollte die mobilfunkfähige Apple Watch ursprünglich direkt zum Verkaufsstart vom Provider China Unicom unterstützt werden. Nur eine Woche nach dem Verkaufsstart wurde der Vertrieb jedoch abrupt gestoppt und keine neuen Verträge mehr angenommen. Diejenigen, die bereits eine Watch mit LTE-Anbindung ergattert hatten, haben Glück, ihre Geräte funktionieren auch weiterhin. Neue Verträge werden allerdings nicht mehr abgeschlossen.
Beobachter gehen davon aus, dass die chinesische Regierung hier ihre Finger im Spiel hat. Normalerweise registrieren sich im Reich der Mitte die Menschen mit ihrem echten Namen für eine SIM-Karte, was eine Nachverfolgung der Besitzer eines Handys relativ problemlos möglich macht. Da die Apple Watch jedoch vom normalen Smartphone-Standard abweicht und stattdessen eine eSIM verwendet, die noch dazu von Apple und nicht vom Provider stammt, soll die Regierung eingeschritten sein. Aktuell untersuche man in China, wie man dieses Problem lösen kann. Ein Prozess, der durchaus Monate in Anspruch nehmen kann.
Nachdem Apple vor zwei Wochen die ersten Vorabversionen veröffentlicht hatte, folgen am heutigen Abend nun die zweiten Betas von iOS 11.1, macOS High Sierra 10.13.1, watchOS 4.1 und tvOS 11.1 für registrierte Entwickler. Betrachtet man einmal die verschiedenen Fehlermeldungen zu den neuen Betriebssystemen im Internet, stellt man fest, dass es zwar keine großen und dramatischen Probleme gibt, aber jede Menge kleinere Baustellen, die das Arbeiten mit den Systemen im Alltag ein wenig umständlich machen. Es gibt also jede Menge zu tun. Mit an Bord sind bei dieser Beta in jedem Fall hunderte neue Emojis. Die Prioritätensetzung könnte da vielleicht mal überdacht werden...
UPDATE: Ebenfalls unter iOS 11 mit an Bord ist auch wieder der 3D Touch App Switcher, der den schnellen App-Wechsel durch einen starken Druck auf die linke Displaykante ermöglicht. Apple hatte diese Geste in iOS 11 entfernt, allerdings hatte Craig Federighi bereits angekündigt, dass man an einer Rückkehr der Funktion arbeiten würde.
Ich persönlich gehe davon aus, dass die finalen Versionen der Updates zum Verkaufsstart des iPhone X Ende Oktober bzw. Anfang November für alle Nutzer freigegeben werden. Die sogenannten Developer Previews können ab sofort aus Apples Developer Center oder bei installierter vorheriger Beta auch OTA geladen werden. Die zugehörigen Public Betas dürften vermutlich morgen folgen. Ebenfalls zum Download bereits steht zudem auch die erste Beta von Xcode 9.1.