Mitte April war es endlich soweit und Apple startete auch in Deutschland den Vertrieb und Verleih von Filmen über iTunes. Die Filme konnten über den Mac, Apple TV und später auch das iPhone und den iPod touch geladen werden. Auflösungen in HD-Qualität standen jedoch ausschließlich über Apple TV zur Verfügung. Fernsehserien waren zu diesem Zeitpunkt bereits über iTunes verfügbar. Seit heute Abend gibt es diese nun auch in HD-Qualität, wenn auch derzeit noch in sehr eingeschränkter Auswahl. Die einzelnen Folgen kosten dabei je nach Aktualität zwischen € 1,99 und € 2,99 und besitzen eine Bildqualität von 720p. Der Download ist anders als bei en Filmen nicht nur auf Apple TV beschränkt, sondern kann auch über den Mac, PC oder sogar iPhone und iPod touch (siehe unten) geladen und angesehen werden. Für iPhone und iPod touch erhält man zusätzlich zu der HD-Version eine weitere, niedriger auflösende Version kostenlos hinzu. Hat man die Folge über eines der mobilen Geräte geladen, steht beim nächsten Start von iTunes am Rechner auch der Download der HD-Version bereit. Zu den ersten verfügbaren Serien zählen 30
Rock, Battlestar Galactica, Eureka, Friday Night Lights, Heroes, House und Law & Order. Hier gehts direkt zur Übersicht der verfügbaren HD-Inhalte: iTunes Store HD Serien

Apple hat in den vergangenen zwei Nächten zwei kleinere Support-Updates veröffentlicht. Für das MacBook Air steht das SMC Firmware Update 1.2 über die Softwareaktualisierung bereit. Laut Updatebeschreibung wird mit der neuen Firmware-Version Unterstützung für Austausch-Akkus hergestellt.
Für das Update wird Mac OS X 10.5.7 benötigt, der Download wiegt ganze 70 KB und erfordert einen Neustart. Mit dem gerade erschienenen Update für iPhoto auf Version 8.0.4 "werden die Referenzen zu einigen Sehenswürdigkeiten und Ortsnamen korrigiert, die nicht korrekt benannt waren.". Hinzu kommen die typischen Stabilitätsverbesserungen und Fehlerkorrekturen. Das Update ist als
Download knapp über 100 MB groß und setzt mindestens Mac OS X 10.5.6
voraus.
Mein absolutes Lieblings-Spiel im AppStore hat sein drittes Update spendiert bekommen. Bereits seit vergangener Woche steht es zum Download im AppStore bereit: Flight
Control. Dabei findet mit einem Zwei-Spieler Modus eine Funktion speziell für iPhone OS 3.0 seinen Weg in das Spiel. Mittels Bluetooth-Kopplung kann nun also auch zu zweit Fluglotse gespielt werden. Dabei bekommt jeder der Spiele die Aufgabe, nur bestimmte Flugzeuge zu landen. Die Flugzeuge der anderen Farbe muss der Mitspieler übernehmen. Hierzu leitet man diese Flugzeuge an der Seite aus seinem eigenen Display heraus und übergibt sie damit dem anderen Spieler. Eine tolle Lösung, die unglaublich Spaß macht. Erforderlich ist hierfür iPhone OS 3.0 und ein iPhone 3G, iPhone 3G[s] oder ein iPod touch (2G). Zudem stehen natürlich auch weiterhin die drei bekannten Flugplaätze zur Verfügung, die auch nach wie vor ihre eigene
Highscoreliste auf flightcontrol.cloudcell.com besitzen. Auf Wunsch kann man seine
Highscores weiterhin twittern (in meinem Fall zu sehen unter #schimanke). Rundum also ein tolles
Update, welches ein tolles Spiel um eine weitere Funktion aufpeppt und dadurch noch besser macht und immerhin auch einen eigenen Blog-Eintrag von mir
spendiert bekommt. Flight Control ist nach wie vor zum absoluten
Schnäppchenpreis von € 0,79 über
folgenden Link im AppStore zu erwerben: Flight Control

Pünktlich am Samstag vor meiner Abreise nach Spanien kam mit Navigons
MobileNavigator Europe die erste vollwertige Navi-App in den AppStore. Auch wenn die verlangten € 74,99 dem einen oder anderen ein wenig happig erscheinen mögen, gebe ich dabei gerne zu bedenken, dass man immerhin 40 Karten von europäischen Ländern mitgeliefert bekommt. Und das ist zu dem Preis nun wirklich ordentlich, auch wenn man die meisten davon vermutlich eher selten benötigen wird. Eine Karte, die mir jedoch direkt weiter geholfen hat, war natürlich Spanien. So konnte ich an zwei Tagen direkt die Tauglichkeit des MobileNavigators im Alltag testen. Und mein Fazit fällt durchweg positiv aus. Am ersten Tag ging es nach Granada. Nun sind die 90 Minuten Fahrzeit dorthin größtenteils auf der Autobahn gewesen. Doch einmal in Granada angekommen half uns das Navi direkt und unkompliziert zum altstadtnahen Parkhaus. Von hier ging es dann im Fußgängermodus schnurstracks in die Fußgängerzone - tadellos! Gleiches gibt es vom zweiten Tag in Nerja und Malaga zu berichten. Nerja ist eine eher kleine Stadt an der Costa del Sol. Und trotzdem wurde von POIs bis in die kleinsten Gassen alles gefunden. Anschließend erwies sich der optisch tolle Fahrspur-Assistent speziell im Autobahn-Chaos rund um Malaga als außerordentlich hilfreich. Und auch in der Stadt im Fußgängermodus - wieder alles top. Nun mag der eine oder andere mäkeln, es würde TMC fehlen. Aber sowas ließe sich ja problemlos per Update nachliefern und wurde
von Navigon auch schon avisiert. Und auch die mitgelieferten Karten sollen später (wohl per In-App Purchase) einzeln aktualisiert werden können. Spätestens dann sollten keine Wünsche mehr offen bleiben. Das GPS-Signal wird rasend schnell gefunden, daher kann ich die nörgeligen Rezensionen dies bezüglich im AppStore nicht nachvollziehen. Spannend wird noch die Veröffentlichung des TomTom Apps sein. Bis dahin bleibt der Navigon
MobileNavigator Europe aber eine absolute und uneingeschränkte Empfehlung von mir!
So, der Urlaub ist vorbei und ich somit wieder im Lande und endlich wieder online. Offene WLANs sind in Spanien wirklich Mangelware, da merkt man erstmal, was man an der Heimat hat... Trotzdem war es mir zwischendurch möglich, mich einigermaßen auf dem aktuellen Stand zu halten. Allerdings habe ich nicht wirklich etwas ausmachen können, was mich dazu bewogen hätte, mich an einen kompletten Bericht zu setzen. Daher nun also die Apple-Ereignisse der letzten Woche in der Zusammenfassung. Ab sofort geht dann wieder alles seinen gewohnten Gang. Am Montag vergangener Woche gab Apple das erste Update für die bei der WWDC neu vorgestellten MacBook Pros heraus. Mit dem MacBook Pro EFI Firmware Update 1.7 reagiert Apple auf ein bereits bekanntes Problem mit den neuen Geräten, bei denen SATA-Festplatten lediglich mit einer Geschwindigkeit von 1,5 Gbps angesprochen werden, obwohl mit der verbauten Hardware theoretisch bis zu 3 Gbps möglich wären. Das nun erschienene Update ermögliche laut Apple zwar nun, Transferraten von mehr als 1,5
Gbps zu erreichen, allerdings werde Apple diese Laufwerke erst einmal
nicht offiziell unterstützen, freigeben oder anbieten. Für das Update
wird Mac OS X 10.5.7 benötigt, der Download ist knapp 4 MB klein und es ist ein Neustart erforderlich.
"Was inzwischen geschah..." vollständig lesen
Eine Woche ist es nun schon wieder her, dass Apple die finale Version von iPhone OS 3.0 zum allgemeinen Download frei gegeben hat. Seither fanden bereits einige neue Apps ihren Weg in den AppStore, die von den Möglichkeiten des neuen Betriebssystems Gebrauch machen. Allen voran die bereits im Vorfeld angekündigte Navi-App von Navigon. Auch TomTom wird wohl irgendwann in den kommenden Tagen mit einer entsprechenden App den Weg in den AppStore schaffen. Ein wichtiges Feature von iPhone OS 3.0 sind nun endlich auch die bereits für die Vorgängerversion angekündigten Push Notifications. Besonders für Instant Messenger ist dieser Dienst interessant. Als einer der ersten Anbieter hat IM+ 3.0 mit seinem Universal-Messenger darauf reagiert und ein entsprechendes Update veröffentlicht. Auch BeejiveIM hat inzwischen nachgezogen. Seit einigen Tagen steht zudem bereits ein Update für Tap Tap Revenge 2 bereit, welches Push Notifications unterstützt. Sicherlich werden in den kommenden Tagen noch einige weitere Apps mit den neuen Features erscheinen. Bis dahin wünsche ich natürlich auch diese Woche wieder viel Spaß mit der, urlaubsbedingt etwas kürzeren, neuen Folge meiner AppStore Perlen.
"AppStore Perlen 25/09" vollständig lesen
Angekündigt wurde es von dem deutschen Unternehmen bereits für diesen Monat, in der letzten Nacht ist Navigons Navigationslösung für das iPhone mit dem Namen MobileNavigator Europe nun im AppStore aufgetaucht. Das 1,65 GB große
Programmpaket bringt Karten aus 40 (!) europäischen Ländern (darunter unter anderem Deutschland, Spanien, Italien, UK, Österreich, Schweiz, Frankreich, ...) mit und wird bis zum 30. Juni zum Einführungspreis von € 74,99 angeboten. Diese Karten stammen vom Marktführer NAVTEQ (u.a. map24.de). MobileNavigator Europe kann sowohl im Hoch- als auch im Querformat
verwenden werden. Mit an Bord sind zudem bekannte Funktionen wie Fahrspur- oder Geschwindigkeitsassistent,
3D-Ansichten, Tag- und Nachtmodus, POIs oder die reale Darstellung von Autobahnkreuzen und
Abfahrten. Bei der Adresseingabe kann auf die auf dem iPhone gespeicherten Kontaktdaten zugegriffen werden. Sollte während der Navigation ein Anruf eingehen, wird die
Routenführung anschließend automatisch fortgeführt. Wichtig ist zudem, dass während der Benutzung keine Onlineverbindung benötigt wird, da die Karten direkt auf dem Gerät gespeichert werden. Einem ersten Test zufolge funktioniert die App sehr gut und dürfte passend zur beginnenden Urlaubszeit einige Fans finden. Navigons MobileNavigator Europe benötigt ein iPhone 3G oder iPhone 3G[s] und kann zum derzeitigen Einführungsspreis von € 74,99 über folgenden Link aus dem AppStore geladen werden: MobileNavigator Europe


So langsam aber sicher kommt Licht in das Geheimnis um Steve Jobs Gesundheit. Wie das
Wall Street Journal berichtet, habe sich der Apple-Gründer vor zwei Monaten einer Lebertransplantation unterziehen müssen. Verschiedenen Quellen zufolge erhole sich Steve Jobs jedoch gut und wird wahrscheinlich in der kommenden Woche wieder die Aufgabe des Apple CEO übernehmen, wenn auch wohl zunächst nur auf Teilzeitbasis. Der Eingriff sei nötig gewesen, um Komplikationen zu beheben, die zum einen von seiner Krebserkrankung im Jahr 2004 rühren, zum anderen zu seinem enormen Gewichtsverlust im vergangenen Jahr geführt haben. Die Chancen einer kompletten Heilung mit dem neuen Organ stehen Experten zufolge recht ordentlich. Trotzdem sollte das Apple-Universum seinem obersten Prediger kräftig die Daumen drücken. Von Apple war zu dem Thema erwartungsgemäß kein Kommentar zu bekommen.