Warum ich auf das iPhone 3G[s] verzichte
T-Mobile und die Tethering-Frage
Noch ist zwar nicht Freitag, der 19. Juni und damit ist auch das iPhone 3G[s] noch nicht erhältlich. Dennoch schafft es T-Mobile erneut vor dem Verkaufsstart eines iPhone kräftig am eigenen Image zu kratzen (man erinnere sich an das Debakel zum iPhone 3G) und die Verwirrung bezüglich verschiedener Modalitäten in die Höhe zu treiben. Da wäre zum Einen die nach wie vor offene Frage nach den Upgrade-Möglichkeiten für Bestandskunden, zum anderen übertrifft sich T-Mobile derzeit mit der Frequenz, in der das Kleingedruckte bezüglich der Nutzung des iPhone als Modem (Tethering) "aktualisiert" wird. Von der ursprünglichen Version "Das iPhone 3G kann für die Modemnutzung (Tethering) verwendet werden.
Voraussetzung hierfür ist die iPhone Software 3.0. Die Modemnutzung
wird als kostenpflichtige Option in Kürze zur Verfügung stehen." über "Das iPhone 3G
kann für die Modemnutzung (Tethering) verwendet werden. Voraussetzung
hierfür ist die iPhone Software 3.0. Die Modemnutzung ist nicht
Gegenstand des Vetrags." bis hin zur immer noch aktuellen Fassung "Die Nutzung des iPhone 3G und iPhone 3G S mit iPhone Software 3.0 als
Modem (Tethering) wird derzeit nicht unterstützt und ist nicht
Gegenstand des Vertrages." war schon alles dabei. Während sich die Mobilprovider im europäischen Ausland (so z.B. Schweiz und UK) bereits konkret geäußert haben, eiert T-Mobile mal wieder rum. Es wäre ja kein Problem, wenn es hierzu noch keine Stellungnahme gäbe, aber das Stiftung allgemeiner Verwirrung passt irgendwie mal wieder zum rosa Riesen aus Bonn. Alternativ steht natürlich nach wie vor das Verwenden der modifizierten Netzbetreiber-Einstellungen zur Verfügung, womit das Tethering nach wie vor auch ohne das Zutun von T-Mobile möglich ist. Letzten Endes bleibt zudem die Frage nach den Complete-Verträgen der ersten Generation, in denen die Nutzung des Inklusiv-Datenvolumens auch mit anderen Geräten klar erlaubt ist.
iPhone-Navigation mit TomTom und Navigon
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Eines der spätestens seit dem iPhone 3G am häufigsten nachgefragten Features ist zweifelsohne die Navigation mit Apples Mobiltelefon. Der GPS-Chip war zwar vorhanden, doch Apple erlaubte keine so genannte Turn-by-Turn Navigation im AppStore. Was blieb, war lediglich die mitgelieferte Google Maps App oder eine Alternative Karten-App aus dem AppStore. Das soll sich nun ändern. Mit Verfügbarkeit von iPhone OS 3.0 am 17. Juni sollen auch echte Navigationslösungen für das iPhone 3G und 3GS angeboten werden. Als erste Hersteller sind bereits Navigon und TomTom auf den Zug aufgesprungen und zeigen bereits erste Screenshots ihrer Lösungen. Dabei gefällt mir auf den ersten Blick die Variante von Navigon optisch besser. TomTom wird zudem ein "TomTom Car Kit" anbieten, welches nicht nur gut aussieht, sondern sich auch noch gut anhört. Per Saugnapf wird die Halterung sicher an Windschutzscheibe oder Amaturenbrett befestigt und erlaubt zudem eine verbesserte GPS Leistung, Stimmeingaben, das Laden des iPhoneund dient sogar als Freisprecheinrichtung. Zudem kann auch die Musik über das Autoradio abgespielt werden. Preise stehen weder für die Apps, noch für das Car Kit fest. Ich vermute aber mal Preise um die € 50,- für die Apps mit der zusätzlichen Möglichkeit, per In-App Purchase im Nachhinein weiteres Kartenmaterial hinzu kaufen zu können. Navigon hat zudem per Pressemitteilung angekündigt, "der MobileNavigator für das iPhone wird bereits im Juni im AppStore
erhältlich sein. Zum einen ist eine kostenlose Lite-Version ohne aktive
Routenführung geplant, aber mit Kartenmaterial und der Möglichkeit,
sich POIs (Points of Interest) in der Nähe anzeigen zu lassen. Zum
anderen wird eine Vollversion die Nutzer schnell und zuverlässig ans
Ziel führen". Abschließend noch zwei Screenshots von Navigon (oben) und TomTom (unten).

