Wie angekündigt ist am gestrigen Tag in den USA Apples "Self Service-Reparatur" Programm nun auch für den Mac angelaufen. Zum Start bietet Apple hier ab sofort Original-Ersatzteile und Werkzeuge für die Eigenregie-Reparatur von MacBook Air und MacBook Pro mit Apple Silicon Prozessoren an. Die entsprechenden Teile können ab sofort über die Self Service Repair Store Webseite geordert werden. Selbstverständlich bietet Apple dazu auch wieder Anleitungen für den momentan möglichen Austausch bzw. die Reparatur von Displays, des Top Casees inkl. Akku und des Trackpad an.
Bereits Anfang des Jahres hatte Apple das Self Service Reparatur-Programm in den USA auch für das iPhone gestartet. Entsprechend gibt es verschiedene Parallelen zwischen den beiden Programmen. So können interessierte Nutzer auch für den Mac ein Werkzeug-Set für 49,- US-Dollar von Apple ausleihen, wenn man es nicht direkt selbst kaufen möchte. Das Set steht den Bastlern dann für eine komplette Woche zur Verfügung. Ausgetauschte und defekte Teile können an Apple zurückgegeben werden, wo sie dann recylet werden.
Derzeit stehen beide Programme ausschließlich in den USA zur Verfügung. Sie sollen aber noch im Laufe des Jahres auch nach Europa kommen.
Wohl Mitte September dürfen wir mit dem ersten Schwung der nächsten großen Betriebssystem-Updates von Apple rechnen. Die Betaphase hierfür läuft bereits seit der WWDC Anfang Juni und wird nun in die nächste Runde geschickt. So stehen seit heute Abend die jeweils siebten Betas von iOS 16, macOS Ventura, tvOS 16 und watchOS 9 für registrierte Entwickler zum Download bereit. In Kürze dürften dann auch die Teilnehmer am Public Beta Programm mit ins Boot geholt werden, um beim Identifizieren und Melden von Problemen zu helfen.
In den frühen Betas von iOS 16 wurden auch bereits Neuerungen gegenüber der unmittelbar nach der WWDC veröffentlichten ersten Vorabversion entdeckt. So können iCloud-Backups nun auch per LTE vorgenommen werden, nachdem iOS 15 bereits die entsprechende Unterstützung für die schnelleren 5G-Netze implementiert hatte. Mit iOS 16 können die Backups dann also auch mit der langsameren Verbindung unterwegs durchgeführt werden. Darüber hinaus lässt sich in der zweiten Beta nun auch die von Apple auf der WWDC angekündigte Filteroption für eingehende SMS blicken. Hiermit können diese Nachrichten von unbekannten Nummern, beispielsweise Hinweise von Fluggesellschaften, etc., künftig in 12 Kategorien einsortiert werden. Im Dual-SIM Betrieb lassen sich die Nachrichten zudem auch auf Basis der SIM kategorisieren, auf der die SMS empfangen wurden.
Es ist ohne Zweifel einer der besten, wenn nicht sogar der beste Film der letzten Jahre. Die Rede ist von "Top Gun: Maverick" und ja, ich weiß, dass das Geschmacksache ist. Ich persönlich bin mit dem ersten Teil aufgewachsen und hatte größte Bedenken, dass ein zweiter Teil nach so langer Zeit schlichtweg komplett in die Hose gehen wird. Dementsprechend angespannt saß ich dann auch im Kino. Das Licht geht aus, die bekannten Top Gun Klänge ertönen und auf der Leinwand erscheint "Am 3. März 1969 richtete die United States Navy eine Eliteschulte für die besten ein Prozent seiner Piloten ein... Heute nennt die Navy sie Fighter Weapons School. Die Piloten nennen sie: Top Gun". Und dann BÄMM "Highway to the Dangerzone" von Kenny Loggins. Von dem Moment an saß ich zwei Stunden mit einem breiten Grinsen im Gesicht da und habe es einfach nur genossen. Großartig!
Ab heute nun kann der Film auch für € 16,99 im iTunes Store erworben werden, um ihn auch im Heimkino genießen zu können. Wie gesagt, Geschmacksache. Aber ich persönlich war und bin begeistert. Der folgende Link führt direkt zum Film in den iTunes Store: Top Gun: Maverick
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Schon länger wird berichtet, dass Apple darauf setzt, dass sich das iPhone 14 nochmal besser verkaufen wird, als das ohnehin schon gut laufende iPhone 13. Bislang war allerdings unklar, in welches der vier erwarteten Modelle die größten Hoffnungen gesetzt werden. Dem Display-Analysten Ross Young zufolge scheint Apple am ehesten dem iPhone 14 Pro Max die Rolle des Stars im neuen Lineup zuzutrauen. Gemessen an den von Apple bestellten Displaypanels rangiert das größte der vier Modelle an der Spitze, gefolgt vom iPhone 14 Pro und dem iPhone 14. Das iPhone 14 Max hingegen steht Ross zufolge am Ende der Liste. Konkret sollen auf das iPhone 14 Pro Max 28% der Panel-Bestellungen durch Apple entfallen, auf das iPhone 14? und das ?iPhone 14 Pro? je 26% und auf das iPhone 14? Max 19%.
Ob die Produktionszahlen allerdings tatsächlich auf den erwarteten Verkäufen beruhen ist unklar. Vor einigen Wochen gab es noch Berichte, wonach die Produktion des iPhone 14 Max mehrere Wochen hinter dem eigentlichen Zeitplan lang, da es Probleme bei der Displayproduktion gab. Auch dies könnte ein Grund für die genannten Zahlen sein. Inzwischen sollen Apples Zulieferer den Produktionsrückstand aber schon wieder aufgeholt haben.
Es gibt ohne Zweifel immer noch jede Menge Macs mit Intel-Prozessoren da draußen. Ein Vorteil dieser Prozessoren gegenüber Apple Silicon besteht darin, dass sich mit diesen Geräten auch nativ Windows auf einem Mac ausführen lässt. Hierzu hat Apple eigens die Software Boot Camp ins Leben gerufen. In der vergangenen Nacht erschien ein seltenes Update für ebendiese Software auf Version 6.1.16, die nun von allen Besitzern eines unterstützten Geräts geladen werden kann. Den Releasenotes zufolge werden mit dem Update die Unterstützung des WiFi-Verschlüsselungsstandards WPA3 unter Windows eingeführt und ein Problem mit dem Bluetooth-Treiber behoben.
Geladen werden kann das Update über das Windows-Startmenü, wo man die Apple Software Update App öffnet und die neue Boot Camp Version laden kann.
Der Herbst rückt näher und damit sind wir auch schon beinahe in der "Silly Season" angekommen, der Zeit also, in der die Apple-Gerüchte immer heftiger aus dem Boden schießen und immer wildere Blüten treiben. Ein aktueller Bericht der japanischen Kollegen von MacOtakara nimmt sich nun die 10. Generation von Apples Einstiegs-iPad vor und berichtet, dass die zuletzt kursierenden Renderings des neuen Geräts diverse Fehler aufweisen. So war auf dem Bild beispielsweise ein klassischer Touch ID Homebutton zu sehen, was dem Bericht zufolge allerdings nicht korrekt sei. Wie zuletzt beim iPad Air und beim iPad mini soll sich der Touch ID Sensor stattdessen im Powerknopf an der Geräteoberseite befinden und das neue iPad somit auf einen klassischen Homebutton verzichten.
Mehr noch, soll Apple die FaceTime Kamera neu positioniert haben - und zwar an einer der beiden Längsseiten, um somit FaceTime im Quermodus anbieten zu können. Als Begründung soll Apples Center Stage Technologie angeblich besser in diesem Modus funktionieren. Klingt zumindest für den Moment erstmal alles ein wenig sehr an den Haaren herbeigezogen.
Wobei sich die allermeisten Experten zuletzt allerdings einig zeigten ist, dass das Gerät ein leicht größeres 10,5" Display erhalten und zudem über einen USB-C Anschluss, einen A14 Bionic Chip und 5G-Konnektivität verfügen wird. Zu erwarten ist das neue Gerät dann wohl im Oktober, gemeinsam mit iPadOS 16.
Irgendwann im vierten Quartal dürfte Apple mit der Produktion der nächsten Generation seiner MacBook Pro Geräte beginnen. Zumindest in diesem Punkt sind sich der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo und die Kollegen von der DigiTimes einig. Uneinigkeit herrscht indes darüber, auf welcher Basis die darin dann wohl verbauten M2 Pro und M2 Max Prozessoren gefertigt werden. Während man bei der DigiTimes davon ausgeht, dass Apples Chip-Lieferant die neuen Apple Silicon Prozessoren bereits im 3 Nanometer-Verfahren fertigen wird, geht Kuo eher davon aus, dass es sich noch um Chips handeln wird, die im 5 Nanometer-Verfahren gefertigt werden.
Wie dem auch sei, dürfen die neuen MacBook Pro also vermutlich noch im Laufe des Jahres erwartet werden. Vermutlich ist eine Vorstellung auf dem erwarteten Oktober-Event wahrscheinlich, auf dem Apple gleich mehrere neue Macs präsentieren könnte, wenn es nach dem bei Apple gut vernetzten Kollegen Mark Gurman geht.
Apple gehört zu den strikten Gegnern der Idee, dass Nutzer in der Lage sein sollten, ihre Geräte selbst zu reparieren und wettert entsprechend bei jeder Gelegenheit gegen dieses sogenannte "Right to Repair". Um den Bestrebungen, dieses zur Not auch gerichtlich durchzusetzen entgegenzuwirken, hatte man zwar im vergangenen Jahr das sogenannte "Self Service-Reparatur" Programm für das iPhone angekündigt. Bereits damals wurde zudem in Aussicht gestellt, dass dieses Programm später auch auf den Mac ausgeweitet werden würde. Genau dies hat Apple heute nun in einer Pressemitteilung offiziell gemacht und als erste teilnehmende Macs das MacBook Pro und das MacBook Air verkündet.

Ab dem morgigen Dienstag können an einer Selbstreparatur interessierte Nutzer in den USA Original-Ersatzteile und Werkzeuge von Apple beziehen, um ihre MacBook Air und MacBook Pro mit Apple Silicon Prozessor in Eigenregie wieder flott zu machen. Unter anderem lassen sich auf diese Weise das Display, das Top Case inkl. Akku und Trackpad reparieren. Den Prozess und das Vorgehen bei der Reparatur erklärt Apple auf einer zugehörigen Webseite. Wann der Start des Programms auch hierzulande zu erwarten ist, ist aktuell noch unklar.
Ich bin in der Vergangenheit bereits gefragt worden, wie ich zu dem "Self Service-Reparatur" Programm stehe. Meine Meinung dazu ist, dass die Reparaturen an den Geräten nur von Spezialisten vorgenommen werden sollten, weswegen ich auf gar keinen Fall mein iPhone oder meinen Mac auseinandernehmen werden, um irgendwelche reparaturen in Eigenregie vorzunehmen. Im Endeffekt muss das natürlich jeder selber wissen. Aber meine Meinung dazu ist, dass ich mir ja auch nicht selber einen schmerzenden Zahn ziehe, bloß weil mir jemand eine Zange gibt. Und nein, auch nicht auf Basis einer Anleitung.
Anmerken muss man allerdings, dass der Aspekt Nachhaltigkeit durchweg als gut zu bewerten ist. Allerdings sind Apple-Geräte qualitativ in der Regel so gut und auch vergleichsweise lange durch Softwareupdates unterstützt, dass dieser Aspekt wohl auch eher keinen großen Effekt haben wird.