Wenn man Apple denkt, kommen einem sicherlich zunächst einmal verschiedene andere Produkte in den Sinn, ehe man darauf kommt, dass es aus Cupertino ja auch inzwischen verschiedene Kopfhörer gibt. Dieser Markt ist allerdings für Apple mittlerweile ein äußerst interessanter geworden. Wie eine Statista-Umfrage ergab, ist das Unternehmen in den USA sogar inzwischen der Marktführer in Sachen Kopfhörer - dank der verschiedenen AirPods- und Beats-Modelle aus dem eigenen Sortiment. Laut Statista entfallen ca. 34,4% aller verkauften Kopfhörer in den USA auf die AirPods. Auf dem zweiten Rang liegen die Beats-Kopfhörer mit 15,3%, was Apples Marktanteil insgesamt auf knapp 50% bringt. Statista sieht in den AirPods inzwischen die "beliebtesten Kopfhörer des Planeten".
Was ist denn bloß mit der Geheimhaltungspolitik bei Apple los? Nachdem ich heute Morgen bereits vermelden konnte, dass sich die Bezeichnung "realityOS" bereits in offiziellem Apple-Code blicken lässt, tauchen nun zwei weitere bislang noch nicht veröffentlichte Produkte auf. So referenziert Apple in der aktuellen Betaversion der Apple Music App für Android erstmals offiziell "Apple Classical". Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr hatte Apple Primephonic, einen Streaming-Anbieter für klassische Musik übernommen und angekündigt, dessen Angebot in Apple Music zu integrieren. Unter anderem sollen die klassischen Inhalte aber auch über eine eigene App angeboten werden. Seither gab es nichts Offizielles zu dem Thema von Seiten Apples mehr zu vernehmen. Nun haben die Kollegen von 9to5Google jedoch die Referenzen auf "Apple Classical" inklusive eindeutiger Hinweistexte in der Android-Beta von Apple Music? entdeckt.
An anderer Stelle soll sich aktuell mal wieder Siri verplappert haben. So kursiert auf Reddit aktuell ein Video, in dem Siri zu hören ist, wie sie auf eine Anfrage sinngemäß übersetzt antwortet: "Ich habe eine Antwort gefunden. Sie wird auf deinem HomePod angezeigt." Bereits seit einiger Zeit gibt es inzwischen Gerüchte, wonach Apple an einem HomePod-Modell ähnlich dem Amazon Echo Show arbeiten soll, also einem HomePod mit Display. Manche Leaker sprachen sogar von einer Kombination aus HomePod und iPad (mini). Die Antwort von Siri könnte darauf hindeuten, dass die Arbeiten hieran schon weiter fortgeschritten sind als bislang vermutet. Allerdings könnte es sich bei dem Video auch um einen Fake handeln. Hier müssen wir also noch ein wenig abwarten.
Quasi seit der Vorstellung der AirTags gibt es immer wieder Meldungen, dass diese nicht nur zum Auffinden von Gegenständen genutzt, sondern auch für illegale Machenschaften missbraucht werden. Ein großes und schwieriges Thema ist dabei das Stalking. Am heutigen Abend nun hat Apple in einer Pressemitteilung angekündigt, dass man verschiedene Veränderungen bei der Funktionsweise der AirTags vornehmen wird, um diesem Problem zu begegnen. Die Maßnahmen werden in verschiedenen Phasen von Apple umgesetzt.
In einem kommenden Softwareupdate wird Apple unter anderem neue Warnmeldungen implementieren, die während des Setups der AirTags eingeblendet werden. Unter anderem wird darauf hingewiesen, dass die AirTags mit einer Apple ID verknüpft sind, das heimliche Tracken von anderen Personen illegal ist und die Strafverfolgungsbehörden bei Apple Informationen über den Besitzer eines AirTags anfordern können.
Neben den softwareseitigen Maßnahmen wird Apple auch in seinem Support-Dokument zum unerwünschten Tracking weitere Information zu den nutzbaren Sicherheitsfeatures der AirTag, AirPods und im "Wo ist?" Netzwerk allgemein veröffentlichen. Hierbei wird Apple deutlich mehr ins Detail gehen als dies bislang der Fall war. Zudem soll auch noch deutlicher darauf hingewiesen werden, wie ein fremder AirTag aufgespürt und deaktiviert werden kann.
Im weiteren Verlauf des Jahres werden sich dann auch weitere Maßnahmen hinzu gesellen. Hierzu gibt Apple in der Pressemitteilung die folgenden Informationen:
- Genaue Suche: Diese Funktion ermöglicht es Empfänger einer Benachrichtigung von unerwünschtem Tracking, ein unbekanntes AirTag exakt zu lokalisieren. iPhone 11-, iPhone 12- und iPhone 13-Nutzer können mit Genaue Suche die Entfernung und Richtung zu einem unbekannten AirTag feststellen, wenn es in Reichweite ist. Wenn sich ein iPhone-Nutzer bewegt, vereint Genaue Suche die Informationen von Kamera, ARKit, Beschleunigungsmesser und Gyroskop, um Anwender durch eine Kombination aus Ton, haptischem und optischem Feedback zum AirTag zu leiten.
- Sicherheitshinweis mit Ton anzeigen: Wenn ein AirTag automatisch einen Ton abspielt, um andere Personen in der Nähe auf das Vorhandensein aufmerksam zu machen oder über iPhone, iPad oder iPod touch eine Bewegung erkannt wird, zeigen wir auch einen Sicherheitshinweis auf dem Gerät an. Darauf kann der Anwender dann reagieren, wie beispielsweise durch das Abspielen eines Tons oder die Verwendung von Genaue Suche, falls diese verfügbar ist. Dies hilft in solchen Fällen, in denen sich ein AirTag an einem Ort befindet, an dem er schwer zu hören oder möglicherweise der Lautsprecher des AirTag manipuliert worden ist.
- Verfeinerung der Logik der Sicherheitshinweise bei unerwünschtem Tracking: Unser System für Sicherheitshinweise bei unerwünschtem Tracking verwendet eine ausgeklügelte Logik, um zu bestimmen, wie wir Nutzer alarmieren. Wir planen unser System für Sicherheitshinweise bei unerwünschtem Tracking zu aktualisieren, um Anwender früher zu benachrichtigen, dass ein unbekanntes AirTag oder Zubehör für das „Wo ist?“ Netzwerk sich mit einem bewegt.
- Einstellung des Tons des AirTag: Derzeit können iOS Nutzer, die einen Sicherheitshinweis zu unerwünschtem Tracking erhalten, einen Ton abspielen, der dabei hilft, das unbekannte AirTag zu finden. Wir werden die Möglichkeiten dieser Töne anpassen, so dass mehr der lautesten Töne verwendet werden können, um ein unbekanntes AirTag leichter zu finden.
Einen konkreten Zeitplan liefert Apple für die Neuerungen nicht, sie sollen allerdings im Laufe des Jahres eingeführt werden.
Kurze Erinnerung: Am kommenden Montag ist Valentintstag. Und auch wenn man über den Sinn und Unsinn eines solchen (Konsum-)Tages sicherlich geteilter Meinung sein kann, freut sich der oder die Liebste garantiert über eine kleine oder auch größere Aufmerksamkeit. In den kommenden Tagen werden verschiedene Händler und Hersteller wie gewohnt ihre entsprechenden Rabattaktionen zu diesem Anlass starten. Der beliebte Zubehörhersteller Anker hat dies bereits getan und bietet verschiedene Produkte unter der eigenen Marke und von den Tochter-Unternehmen AnkerWork, Eufy und Soundcore bei Amazon aktuell unter dem Motto "Deals zum Valentinstag 2022" vergünstigt an:
- Anker 622 Magnetische Kabellose Powerbank (MagGo), 5000mAh (€ 47,99 statt € 59,99 mit Coupon)
- Anker 623 Magnetisches Kabelloses Ladegerät MagGo, 2-in-1 Ladestation (€ 55,99 statt € 69,99 mit Coupon)
- Anker Soundcore Frames Landmark Style, Bluetooth-Audiobrille (€ 139,99 statt € 179,99 bei Amazon
- Anker Soundcore Boost Bluetooth Lautsprecher (€ 47,19 statt € 59,99 bei Amazon)
- Anker Soundcore Liberty 3 Pro Active Noise Cancelling Kopfhoerer (€ 119,99 statt € 159,99 bei Amazon)
- AnkerWork PowerConf C300 Smart Full HD Webcam, mit Mikrofon (€ 75,99 statt € 109,99 bei Amazon)
- eufy Security eufyCam 2C 2+1, kabellose Überwachungskamera für draußen (€ 199,99 statt € 239,99 bei Amazon)
Die AirPods Max spielen rein soundtechnisch sicherlich in der oberen Liga der Over-Ear Kopfhörer mit. Allein der Preis würde mich allerdings vom Kauf abhalten. Offiziell aufgeschlüsselte Zahlen zu dem Gadget gibt Apple leider auch nicht bekannt, so dass nicht einzuschätzen ist, welcher Beliebheit sie sich am Markt erfreuen. Nichts desto trotz tröpfeln inzwischen die ersten Gerüchte zu einer möglichen zweiten Generation ins Internet. So haben die Kollegen von Patently Apple ein Patent entdeckt, in dem beschrieben wird, wie Apple künftig die aktuell verwendete digitale Krone durch touchbasierte Bedienelemente ersetzen könnte.

Während der Einsatz der von der Apple Watch bekannten digitalen Krone an den AirPods Max sicherlich clever ist, wäre eine Touchbedienung doch deutlich mehr "Apple-like" und würde es dem Nutzer zudem auch leichter machen, zu anderen Titeln zu navigieren, die Lautstärke zu steuern oder Siri zu aktivieren. In einem Interview kurz nach der Vorstellung der ersten Generation der AirPods Max hatte das Design-Team bereits durchblicken lassen, dass man über eine Touchbedienung nachgedacht hatte, sich dann aber doch für die digitale Krone entschieden habe. Dies könnte sich mit der zweiten Generation bereits ändern.
Vorerst nur in den USA wird der Online-Händler Amazon die Preise für sein Prime-Abonnement, welches unter anderem den kostenlosen Premium-Versand, den Zugriff auf verschiedene Streamingdienste und weitere Vergünstigungen enthält, für Neukunden zum 18. Februar erhöhen. Und diese Preiserhöhung (es ist die dritte seit dem Start von Prime in den USA) hat es ziemlich in sich. So verteuert sich die Jahresgebühr von bislang 119,- US-Dollar auf künftig 139,- Dollar, der Monatspreis steigt von 12,99 auf 14,99. Für Bestandskunden gelten die neuen Preise ab dem 25. März.
Ob Amazon auch die Prime-Preise in Deutschland und anderen Ländern erhöhen wird, ist aktuell noch unklar. Hierzulande zahlt man für die Prime-Mitgliedschaft seit 2017 vergleichsweise schlanke € 69,- pro Jahr bzw. monatlich € 7,99.
Es ist teilweise schon spannend, welche Blüten der Besitz von zuviel Geld zuweilen treibt. So hat die Luxus-Marke Gucci nun eine eigene Hülle für die AirPod Max auf den Markt gebracht. Wir erinnern uns kurz zurück: Die Over-Ear Kopfhörer von Apple kommen mit einem sogenannten Smart Case im Lieferumfang zu ihren neuen Besitzern, das bei seiner Vorstellung für jede Menge Kopfschütteln und Verständnislosigkeit ob seines schrägen Designs gesorgt hat. Das Gucci "Ophidia case for ?AirPods Max?" folgt einem ähnlichen Ansatz, funktioniert den Kopfbügel der AirPods Max in einen Henkel um und lässt das Accessoir auf diese Weise wie eine der hochpreisigen Handtaschen aus dem eigenen Sortiment aussehen. Das Case kann exklusiv nur online geordert werden und kostet schlanke 980,- US-Dollar. Sportlich wenn man bedenkt, dass die AirPods Max als solche bei Apple etwas über € 600,- (zum besseren Vergleich: 550,- Dollar) kosten. Wer's braucht...
