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Trotz gerade neuer iPad Pro: Apple plant weiter mit 12,9" iPad Pro mit mini-LED Display für den Herbst

Erst am vergangenen Mittwoch stellte Apple die neueste Generation seines iPad Pro inkl. einer Dual-Lens Kamera, des neuen A12Z Bionic-Chip und eines LiDAR Scanners für 3D-Funktionen und Augmented Reality Anwendungen vor. Inzwischen machen sich die ersten Bestellungen auf den Weg aus China zu ihren neuen Besitzern. Apple hatte zum Bestellstart angegeben, dass die Auslieferung ab kommender Woche Mittwoch erfolgen soll. Möglicherweise treffen die neuen iPads nun auch schon den einen oder anderen Tag früher ein (via MacRumors).

Obwohl das neue iPad Pro bislang noch nicht einmal in die Hände der Frühbesteller gelangt ist, gibt es aus Taiwan schon erste Meldungen zum Nachfolge-Modell. Bereits seit einiger Zeit wird spekuliert, dass Apple Ende des Jahres ein erstes iPad mit einem mini-LED Display auf den Markt bringen soll. Dieses Gerücht greifen die Kollegen von DigiTimes nun erneut auf und berichten, dass dies noch immer der Plan sei. Konkret soll es sich bei dem Gerät um ein "12,9" High-End iPad Pro" handeln. Die mini-LED Technologie erlaubt es Apple, abermals dünnere und leichtere Displays zu verbauen, die gleichzeitig dieselben Vorteile bieten, wie die unter anderem auch in den aktuellen iPhones eingesetzten OLED-Displays.

Dem bekannten Apple-Analyst Ming-Chi Kuo zufolge soll Apple noch weitere Produkte mit mini-LED Displays in Planung haben, die Ende 2020 und Anfang 2021 auf den Markt kommen sollen. Konkret soll es sich dabei neben dem neuen iPad Pro auch noch um einen neuen 27" iMac Pro, ein 14,1" MacBook Pro, ein 16" ??MacBook Pro??, ein 10,2" iPad und ein 7,9" iPad?? mini handeln.

Für die Vorfreude: Apples Hintergrundbilder des iPad Pro 2020 stehen zum Download bereit

Wie immer bei Produktneuvorstellungen von Apple werden deren Displays mit beeindruckenden Hintergrundbildern bestückt. Dies konnte man auch am vergangenen Mittwoch wieder beobachten, als Apple die neuen Generationen seines MacBook Air und iPad Pro präsentierte. Ausgeliefert wird das neue iPad Pro zwar erst ab der kommenden Woche, wer mag, kann sich aber jetzt schon ein wenig in Stimmung bringen. Die italienischen Kollegen von iSpazio haben die Hintergrundbilder der vier Varianten des iPad Pro von den Apple-Servern gefischt und sie in Varianten für das iPhone, das iPad, den Mac und die Apple Watch zum Download bereitgestellt. Viel Spaß damit!

Neue iPad Pro verfügen über 6 GB RAM, Apples U1-Chip und Unterstützung für WiFi 6

Zu den gestern Mittag von Apple vorgestellten neuen iPad Pro Modellen gibt es nun weitere Details, vor allem zu den neu verbauten Innereien. Wie die Kollegen von 9to5Mac auf Basis der gestern Abend freigegebenen Golden Master Version von iOS 13.4 herausgefunden haben, verfügen alle neuen ?iPad Pro? Modelle nun neben dem erstmals verbauten A12Z Bionic-Chip über 6 GB Arbeitsspeicher und Apples U1 Ultra Wideband Chip. Bislang hatte Apple nur in den 2018er iPad Pro mit 1 TB Speicherkapazität 6 GB RAM verbaut, während die restlichen Modelle mit 4 GB auskommen mussten. Ab sofort sind es also 6 GB Arbeitsspeicher für alle Modelle.

Der Apple U1 Ultra Wideband Chip kam erstmals im iPhone 11, 11 Pro und 11 Pro Max zum Einsatz. Wie es aussieht, verfügen auch die neuen iPad Pro über diesen Chip, auch wenn dieser derzeit noch nicht auf der Feature-Liste der Geräte auftaucht. Die Kollegen spekulieren, dass er evtl. erst in einem kommenden iPadOS-Update freigeschaltet wird. Durch den U1-Chip werden verschiedene neue Funktionen möglich, so etwa eine genaue Positionsbestimmung innerhalb von Räumen, ein zielgerichtetes AirDrop und vieles mehr, was Apple bereits angekündigt hat, nach und nach einführen zu wollen. Auch die nach wie vor erwarteten "AirTag" Gegenstand-Tracker sollen gerüchtehalber über den U1-Chip verfügen.

Ebenso wie die iPhone 11 Modelle aus dem vergangenen Jahr unterstützen auch die neuen iPad Pro den aktuellen WLAN-Standard WiFi 6, aka 802.11ax. Hiermit werden schnellere Datenübertragungen, größere Netzwerkkapazitäten, eine bessere Energieeffizienz, geringere Verzögerungen und Verbesserungen in Gegenden mit vielen WLANs ermöglicht. Zudem unterstützt WiFi 6 auch den neuen Sicherheitsstandard WPA3.

iPad Pro: Apples Software-Chef Craig Federighi demonstriert die Möglichkeiten des Smart Keyboard im Video

Das neue Smart Keyboard für das iPad Pro war zweifelsohne der heimliche Star des getrigen Produktreigens und man muss es beinahe schon als schade bezeichnen, dass es erst ab Mai erhältlich sein wird. Sicherlich hätte Apple das Keyboard in Kombination mit dem neuen iPad Pro gerne auf einem Event präsentiert. Leider hat uns dabei jedoch bekanntermaßen die Coronakrise einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also hat Apples Software-Chef kurzerhand ein kleines Demovideo erstellt, in dem er die Möglichkeiten des Magic Keyboard für das iPad Pro und seinem integrierten Trackpad demonstriert. Die Kollegen von The Verge haben es veröffentlicht und ich kann nur zu einem Abstecher dorthin raten. Die Steuerung des iPad Pro über das neue Gadget wirkt nicht nur außerordentlich durchdacht, sondern auch ungemein praktisch für produktive Arbeiten.

Neues Magic Keyboard ist auch mit älteren iPad Pro kompatibel

Bei dem gestrigen Produktreigen, dem Apple ursprünglich vermutlich tatsächlich ein März-Event spendieren wollte, wurden nicht nur ein neuer Mac mini, ein neues MacBook Air und ein neues iPad Pro, sondern auch ein Magic Keyboard für das iPad Pro samt Trackpad vorgestellt. Letzteres war sogar so etwas wie der heimliche Star der Neuvorstellungen. Dank einer stufenloser Neigungsverstellung, seinem Trackpad und der hintergrundbeleuchteten Tastatur wird aus dem iPad Pro in Kombination mit dem Smart Keyboard fast schon ein vollwertiges Notebook. Viele Besitzer eines iPad Pro der Vorgänger-Generation stellt sich naturgemäß die Frage, ob ihr Gerät denn ebenfalls mit dem Magic Keyboard kompatibel ist. Die Antwort lautet Ja!

Apple hat an der neuen iPad Pro Generation neben dem neuen Kamerasystem lediglich interne Verbesserungen vorgenommen, die Maße jedoch unverändert gelassen, weswegen das Magic Keyboard nicht nur auf das neue iPad Pro passt, sondern auch auf die Vorgänger-Generationen. Erscheinen wird das Magic Keyboard für das iPad Pro im Mai.

Stellt Apple auf der WWDC eine App-Entwicklungsumgebung für das iPad vor?

Die WWDC wird in diesem Jahr aufgrund des Coronavirus ausschließlich als Online-Veranstaltung stattfinden. Gut möglich, dass die japanischen Kollegen von Chizai-Watch bereits jetzt eine geplante Ankündigung für die Entwicklerkonferenz geleakt haben. So tauchte in der japanischen Patent- und Markenrechtsbehörde JPO am 17. März 2020 ein neuer Eintrag auf, der eindeutig Apple zuzuordnen ist. Spannend dabei ist das der Antrag von einem bislang nich verwendeten Icon geziert wird, das sich als Abwandlung von Apples Programmiersprache Swift präsentiert.

Neu ist dabei, dass das Icon in den Farben blau und schwarz gehalten ist. In den bisherigen zehn Jahren Entwicklung von Swift bis hin zu aktuellen Version 5 verwendete Apple jedoch stets die Farben weiß und orange. Denkt man die ganze Geschichte weiter, so könnte sich hinter dem Icon eine Swift-Entwicklungsumgebung für das iPad verbergen. So verwendet Apple die Farbe blau beispielsweise für das Icon seiner Entwicklungsumgebung Xcode, die aktuell ausschließlich auf dem Mac das Entwicklen von Apps ermöglicht. Nicht auszuschließen also, dass Apple tatsächlich demnächst eine Swift-Entwicklungsumgebung präsentieren wird, die das Entwickeln von Apps auf dem iPad möglich macht.

Entwicklern fordern eine solche Möglichkeit bereits seit einiger Zeit und spätestens seit der gestrigen Vorstellung des neuen iPad Pro samt Magic Keyboard und Trackpad-Unterstützung sollten auch die hardwareseitigen Voraussetzungen geschaffen sein. Eine Präsentation auf der Etnwicklerkonferenz WWDC käme somit inzwischen nicht mehr überraschend.

iOS/iPadOS 13.4 erscheint am 24. März

Wie aus dem Kleingedruckten zum heute aktualisierten iPad Pro hervorgeht, wird Apple das Update auf iOS/iPadOS 13.4 am kommenden Dienstag, den 24. März erscheinen. Bereits bekannt waren Neuerungen wie die ursprünglich bereits für iOS 13 geplante iCloud Drive Ordnerfreigabe, eine neue Toolbar in der Mail-App, eine CarKey API, neue Memoji Sticker, Verbesserungen für CarPlay, Universal iOS/macOS Käufe, neue Keyboard Shortcuts für das iPad oder Over-the-Air Recovery. Seit heute wissen wir zudem, dass das Update auch eine Trackpad-Unterstützung für die neuen iPad Pro Modelle mitbringen wird.

Die Trackpad-Unterstützung wird auf jedem iPad mit iPadOS 13.4 verfügbar sein und mit Apples Magic Mouse 2, Magic Trackpad 2 und dem Magic Keyboard für iPad Pro funktionieren. Über Bluetooth oder USB angeschlossene Mäuse von Drittanbietern werden ebenfalls unterstützt. Apple hat angekündigt, dass die meisten Apps ohne Anpassungen mit der Trackpad-Unterstützung kompatibel sind. Durch neue API können Entwickler aber noch mehr hiervon profitieren. Apple hat bereits entsprechende Updates für seine iWork-Apps Pages, Numbers und Keynote angekündigt.

Apple präsentiert neues iPad Pro mit Dual-Lens 3D-Kamera und Magic Keyboard mit Trackpad

Auch in Sachen iPad Pro haben sich die zuletzt kursierenden Gerüchte bewahrheitet. Apple hat das neue Modell heute in einem ganzen Produktreigen neu vorgestellt. Enthalten sind in der Tat eine Dual-Lens Kamera, ein Trackpad auf dem neuen Magic Keyboard und eine 3D-Funktion auf Basis eines LiDAR Scanners. Im Inneren des neuen iPad Pro kommt ab sofort ein 8-Kern A12Z Bionic-Chip zum Einsatz, was das Gerät laut Apple nun schneller und leistungsfähiger als die meisten PC Laptops mit Windows macht. Das neue iPad Pro verfügt zusätzlich über eine Ultraweitwinkel-Kamera, Mikrofone in Studioqualität und einen neuartigen LiDAR Scanner mit Fähigkeiten zur Tiefenerfassung und eröffnet weitere Möglichkeiten für professionelle Workflows und unterstützt professionelle Foto- und Video-Apps. Der LiDAR Scanner zusammen mit professionellen Kameras, Bewegungssensoren, höchster Leistungsfähigkeit für Profi-Anwender, Pro-Audio, dem beeindruckenden Liquid Retina Display und leistungsstarken Apps baut laut Apple den Vorsprung des iPad Pro als weltweit bestes Gerät für Augmented Reality (AR) weiter aus.

Das Pro Kamerasystem des iPad Pro verfügt über eine 12 Megapixel Weitwinkelkamera und eine zehn Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera. Der zusätzliche LiDAR-Scanner misst den Abstand zu Objekten in der Umgebung in einer Entfernung von bis zu fünf Metern, funktioniert sowohl in Innenräumen als auch im Freien und arbeitet auf der Photonenebene mit Geschwindigkeiten im Nanosekunden-Bereich. Die neuen Depth Frameworks in iPadOS kombinieren die vom LiDAR Scanner gemessenen Tiefenpunkte mit den Daten von beiden Kameras und Bewegungssensoren und werden auf dem A12Z Bionic durch Computervision-Algorithmen für ein tiefgehenderes Verständnis einer Szene erweitert. Hierdurch entsteht eine ganz neue Klasse von AR-Erlebnissen auf dem iPad Pro. Bestehende ARKit-Apps können direkt von dem neuen Sensor profitieren.

Begleitet wird das neue Kamerasystem von fünf Mikrofonen in Studioqualität, um super saubere Audioaufnahmen zu ermöglichen und selbst leiseste Details einzufangen. Hinzu gelessen sich vier Lautsprechern, die sich automatisch an jede Ausrichtung anpassen, egal wie es gehalten wird. Die Kombination aus professionellen Kameras, Pro-Audio und dem großen Display macht das iPad Pro laut Apple zu einem vielseitigen mobilen Studio für kreative Profis.

Mit iPadOS 13.4 (erscheint am 24. März) erhält das iPad Pro zudem eine Trackpad-Unterstützung für das iPad. Statt diese einfach aus macOS zu kopieren, wurde sie für das iPad völlig neu konzipiert. Sobald Anwender ihren Finger über das Trackpad bewegen, verwandelt sich der Zeiger, um Elemente der Benutzeroberfläche hervorzuheben. Dank der Multi-Touch Gesten auf dem Trackpad soll man schnell und einfach durch das gesamte System navigieren können, ohne jemals die Hand anheben zu müssen.

Passend zu der neu eingeführten Unterstützung für Trackpads hat Apple auch ein Magic Keyboard für das iPad Pro vorgestellt. Es präsentiert sich im ultraleichten Design mit einer Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung und einem Trackpad für das laut Apple bisher beste Tipperlebnis auf dem iPad. Es besitzt eine stufenlose Neigungsverstellung, die aus dem iPad Pro fast schon ein vollwertiges Notebook macht. Die Trackpad-Unterstützung in iPadOS ist so konzipiert, dass sie mit allen Apps funktioniert. Apple hat zudem bereits Updates für seine iWork-Apps Pages, Numbers und Keynote angekündigt, die vollumfänglich von der neuen Trackpad-Unterstützung Gebrauch machen.

Das Magic Keyboard verbindet sich wie gewohnt magnetisch mit dem iPad Pro und ermöglicht dank seiner freitragenden Scharniere eine stufenlose Einstellung des Betrachtungswinkels bis zu 130 Grad. Das Magic Keyboard bietet eine normalgroße Tastatur mit Tasten mit Hintergrundbeleuchtung und einem Scherenmechanismus. Es verfügt zudem über USB-C Pass-Through Charging, wodurch der USB-C-Anschluss des iPad Pro frei bleibt.

Das neue iPad Pro kann ab sofort über den Apple Online Store bestellt werden. Die Preise beginnen bei € 879,- für das 11"-Modell bzw. bei € 1.099,- für das 12,9"-Modell. Das Magic Keyboard wird im Mai zum Kauf erhältlich sein. Für die 11"-Variante werden dann € 339,-, für die 12,9"-Variante € 399,- fällig.



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