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Fortschrittsbalken, NTFS-Unterstützung und mehr: iPadOS 15 mit Verbesserungen in der Dateien-App

In diesem Jahr steht bei den Updates für Apples Betriebssysteme vor allem iPadOS im Mittelpunkt. Verbesserungen finden sich an allen Ecken und Enden des Systems und lassen das iPad immer mehr zu einem durchaus passablen Mac-Ersatz werden. Neben den prominent vorgestellten Neuerungen und Verbesserungen beim Multitasking gibt es auch jede Menge Kleinigkeiten, die das Arbeiten mit dem iPad verbessern, die von Apple aber weder auf der WWDC-Keynote, noch auf den Featureseiten zu iPadOS 15 erwähnt werden. So gibt es unter anderem auch verschiedene Neuerungen an der Dateien-App, quasi dem Finder auf dem iPad, wie Steven Fjordstrom zu berichten weiß.

Unter anderem wird ein echtes Manko behoben. War es bei den bisherigen Versionen so, dass beim Download oder auch beim Kopieren von Dateien in kaum lesbarer Schrift unter den App-Icons der Fortschritt in Zahlen angezeigt wurde. Künftig wird Apple hier, wie vom Mac gewohnt, einen Fortschrittsbalken anzeigen. Auf Wunsch lässt sich der Vorgang dort auch abbrechen.

Ebenfalls neu in iPadOS 15 ist die erstmalige Unterstützung des NTFS-Dateisystems. Ebenfalls wie auf dem Mac besteht dabei zwar lediglich ein Lesezugriff, was aber immer noch deutlich besser ist als überhaupt nicht auf mit diesem Dateisystem formatierte externe Datenträger zugreifen zu können, wie es bisher der Fall war. Nutzt man eine Maus oder ein Trackpad mit dem iPad, ermöglicht iPadOS 15 das komfortable Auswählen mehrerer Dateien auf einmal mit dem Cursor, um sie zu verschieben, zu kopieren oder sie mit anderen zu teilen.

Apple veröffentlicht neuen Werbeclip zum M1 iPad Pro mit Anspielungen auf "Arielle, die Meerjungfrau"

Apple hat mal wieder einen neuen Werbeclip  auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht in dem dieses Mal das neue M1 iPad Pro in den Mittelpunkt gerückt wird. Apple hebt dabei vor allem die Vielseitigkeit, die Portabilität und die Rechenpower des neuen Flaggschiff-iPads hervor. Wer sich fragt, woher man die Musik in dem Clip kennt: Diese stammt witzigerweise aus dem Soundtrack von "Arielle, die Meerjungfrau" und heißt "Part of Your World". Neben dem neuen iPad Pro selbst zeigt Apple in dem Spot auch noch das Magic Keyboard und den Apple Pencil im Einsatz. Nett und vor allem kreativ gemacht!



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Mit USB-C und schmalerem Rahmen: Renderings zeigen, wie das neue iPad mini aussehen könnte

Für dieses Jahr, vermutlich im Herbst, wird auch noch eine Neuauflage des iPad mini erwartet, welches dann wohl auch erstmals seit mehreren Jahren ein größeres Designupdate mitbringen wird. Hierzu hat sich nun der bekannte Leaker Jon Prosser auf seiner neuen Webseite Front Page Tech geäußert und dabei auch gleich ein paar Renderings veröffentlicht, die nach eigener Aussage auf Basis von Schemazeichnungen, CAD-Dateien und tatsächlichen Bildern entstanden sind, die er zu Gesicht bekommen habe. Die auf den Renderings zu sehenden Spezifikationen decken sich in weiten Teilen mit dem, was der Bloomberg-Kollege Mark Gurman Anfang des Monats hat anklingen lassen.

Konkret handelt es sich dabei um einen schmaleren Rahmen rund um das Display, keinen Homebutton mehr und Touch ID im Powerbutton wie beim iPad Air. Prosser ergänzt dies nun um einen USB-C an Stelle des gewohnten Lightning-Anschlusses und "dramatisch verbesserte" Lautsprecher. Im Inneren soll ein A14-Chip zum Einsatz kommen, ein neuer, kleinerer Apple Pencil unterstützt werden und auch 5G mit an Bord sein.

Laut Prosser wird das neue iPad mini Maße von 206,3mm x 137,8mm x 6,1mm aufweisen. Auf die Displaygröße geht der Leaker jedoch nicht ein. Das aktuelle iPad mini verfügt über ein 7,9"-Display. Zuletzt hieß es, dass das neue Modell ein Display von 8,5" bis 9" Größe mitbringen könnte. Die Rückseite soll der des aktuellen iPad Air ähneln, inkl. einer Single-Lens Kamera und einem Smart Connector.

Ein paar interessante Splitter zu iOS/iPadOS 15, macOS Monterey, watchOS8 und iCloud

Die WWDC-Keynote war mal wieder ein echtes Gehetze von einem Thema zum nächsten, so dass Apple sich bei der Präsentation vor allem auf die großen Neuerungen in iOS/iPadOS 15, macOS Monterey und watchOS 8 konzentriert hat. Inzwischen stehen aber auch die englischsprachigen Preview-Webseiten zu den im Herbst kommenden Beriebssystemupdates zur Verfügung, auf denen auch weitere kleine Neuerungen offenbart werden, so dass ein kleiner Abstecher zu den angesprochenen Seiten durchaus empfohlen ist. Nachfolgend die Direktlinks dorthin, ich gehe weiter unten aber auch auf ein paar interessante Splitter ein:

Unter anderem werden iOS/iPadOS 15 und macOS Monterey einen Codegenerator für die Zwei-Faktor-Authentifizierung enthalten, der Drittanbieter-Apps wie Authy oder den Google Authenticator künftig überlüssig machen könnten. Die Codes kann man im Bereich "Passwörter" in den Einstellungen generieren lassen und sie werden anschließend genau wie die Passwörter im Schlüsselbund automatisch an die anfragenden Webseiten übergeben.

Wer in der Vergangenheit viel geflogen, ins Kino gegangen ist oder auf anderen Veranstaltungen war, die eine digitale Eintrittskarte anboten, wird mit der Zeit eine stattliche Anzahl an Inhalten in der Wallet-App angesammelt haben. Diese kann man zwar einzeln löschen, allerdings ist dies dann doch ein sehr müßiger Vorgang. Beginnend mit iOS 15 lassen sich abgelaufene Tickets in der Wallet-App nun ausblenden. Ein entsprechender Schalter findet sich in den Einstellungen zur App. Besonders schön dabei: Die Tickets werden nicht gelöscht, sondern eben nur ausgeblendet, so dass man sie aus Nostalgiegründen auch jederzeit wieder einblenden kann.

In macOS Monterey wird Apple eine weitere aus iOS bekannte und liebgewonnene Funktion auf den Mac bringen: den Stromsparmodus. Laut Apple sorgt das Aktivieren bei einer sich dem Ende entgegenneigenden Akkulaufzeit dafür, dass beispielsweise der Prozessortakt zurückgefahren oder auch die Helligkeit des Displays reduziert wird, um auf diese Weise Akku zu sparen. Verfügbar ist die neue Funktion allerdings nur auf dem MacBook (Early 2016 und neuer) und dem MacBook Pro (Early 2016 und neuer).

Auch wenn Apple auch in diesem Jahr nicht von seinen sehr dürftigen 5 GB Onlinespeicher in der kostenlosen Variante von iCloud abrückt, gibt es immerhin ein kleines Entgegenkommen im Zusammenhang mit größeren Systemupdates. So wird Apple seinen Nutzern vorübergehend mehr Cloud-Speicher zur Verfügung stellen, um ihre Daten via iCloud-Backup auf ein neues Gerät zu übertragen. Dies gilt für einen Zeitraum von drei Wochen, wie Apple schreibt.

In iCloud wird es ab dem Herbst offenbar zudem möglich sein, eigene Domainnamen für die E-Mail Funktion zu nutzen. Dies geht zumindest aus den Preview-Seiten zu iOS 15 hervor. Demnach wird Apple dies unterstützen und es auch Familienmitgliedern erlauben, diese Domainnamen zu nutzen. Ähnliches ist auch schon seit längerer Zeit beispielsweise bei Google oder Microsoft möglich. Wie genau Apple dies in iCloud umsetzen wird und ob beispielsweise eine Familienfreigabe voraussetzt, wird man aber vermutlich noch abwarten müssen.

Das "Wo ist" Netzwerk wird von Apple weiter aufgerüstet. So wird es ab iOS 15 laut Apple möglich sein, Geräte auch dann aufzufinden, wenn diese ausgeschaltet oder zurückgesetzt wurden. Dies ist vor allem dann nützlich, wenn sie gestohlen wurden oder der Akku leer ist. Apple geht nicht weiter darauf ein, wie genau man dies bewerkstelligt, aber vermutlich werden  hier verschiedene Informationen aggregiert und daraus auf den Standort des Geräts geschlossen. Um ein Zurücksetzen eines Geräts zu verhinden, wird das "Wo ist" Netzwerk und sein "Verloren"-Modus zudem an die Aktivierungssperre gekoppelt.

Ebenfalls im "Wo ist" Netzwerk wird man ab iOS 15 festlegen können, dass man sofort informiert wird, wenn sich ein Gerät oder ein mit einem AirTag versehenes Objekt von einem entfernt. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass man beispielsweise seine Schlüssel oder seine AirPods irgendwo liegen lässt. Anderseits wird man auf diese Weise auch umgehend darauf hingewiesen, sollte einem ein solches Objekt entwendet worden sein. Eingestellt werden kann dies für jedes Gerät bzw. jeden AirTag separat. Damit der Alarm nicht ständig losgeht, kann man Ausnahmen für bestimmte Orte, beispielsweise die eigene Wohnung setzen.

Nutzer einer Apple Watch können sich ab watchOS 8 über die Möglichkeit freuen, mehrere Timer in der Timers-App zu setzen. Dies hatte Apple zwar in der Keynote auch kurz angerissen, es sei an dieser Stelle aber auch noch einmal erwähnt. Sämtliche Timer können wie vom iPhone gewohnt mit einer eigenen Bezeichnung versehen werden.



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Apple veröffentlicht Kompatibilitätsliste für iOS 15, iPadOS 15 und watchOS 8

Wie immer bei der Vorstellung von großen Betriebssystemupdates stellt sich natürlich auch am heutigen Abend die Frage nach den unterstützten Geräten bzw. den Systemvoraussetzungen für die Installation der Updates. Apple hat hierzu bereits auf seinen Webseiten geschaffen. Von iOS 15 werden sämtliche iPhones seit dem iPhone 6s und iPhone 6s Plus unterstützt und damit dieselben Geräte wie auch schon von iOS 14. In Sachen iPod touch beschränkt sich Apple auf die 7. Generation des Musikspielers.

Auch beim iPad werden von iPadOS 15 sämtliche Geräte unterstützt, die auch bereits mit iPadOS 14 kompatibel waren.

Wie immer gilt allerdings, dass vermutlich nicht alle auf der Keynote gezeigten neuen Funktionen auch wirklich auf allen Geräten unterstützt werden. Hier wird Apple in den kommenden Wochen und Monaten noch Klarheit schaffen.

In Sachen watchOS 8 schauen Besitzer der Series 1 und Series 2 in die Röhre. Ihnen wird das Update nicht angeboten. Die älteste Watch, die somit unter watchOS 8 laufen wird, ist demnach Series 3. Selbstverständlich werden auch alle neueren Generationen der Apple Watch unterstützt.

iFixit zerlegt das neue 12,9" M1 iPad Pro

Nachdem die meisten im Frühjahr von Apple neuvorgestellten Geräte inzwischen von den Reperaturspezialisten von iFixit dem traditionellen Teardown unterzogen wurden, folgt nun auch noch das bislang nicht zerlegte neue 12,9" M1 iPad Pro. Besonderes Augenmerk legen die Kollegen dabei auf das Liquid Retina XDR Display, das eines der großen neuen Features des neuen Modells ist. Aktuell liegt der komplette Teardown noch nicht vor. Das unten eingebettete Video von iFixit liefert aber schon einmal einen guten ersten Eindruck von der erneuten Meisterleistung der Apple-Ingenieure.

Wie bereits bekannt ist das neue Display einen Hauch dicker als das vorherige Bauteil und auch ein wenig schwerer. Anders als bei traditionellen LED-Displays wird das mini-LED Display im neuen iPad Pro von einem riesigen Netzwerk aus winzigen LEDs befeuert, welches für die Kontrast- und Farbverbesserungen beim neuen Modell sorgt. Insgesamt verbaut Apple dabei 2.596 sogenannte "Dimming Zones", bei denen es sich jeweils um eine quadratische Anordnung von vier winzigen LEDs handelt. Ebenfalls bereits entdeckt haben die Kollegen von iFixit die erstmals in einem iPad zum Einsatz kommenden 5G-Antennen, die sich in den Rändern des iPad Pro befinden. Der verbaute Akku des 12,9"-Modells ist mit 10.566 mAh und 40,33Wh spezifiziert.



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2022er iPad Pro angeblich mit neuen Ladefunktionen, neues iPad mini ohne Homebutton?

Nach dem iPad Pro ist vor dem iPad Pro. Frei nach diesem Motto werkelt man in Cupertino bereits an der nächsten Generation seines High-End iPads, welches laut Bloomberg im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll. Dabei experimentiert Apple offenbar mit einer Rückseite aus Glas, ähnlich wie man sie beim aktuellen iPhone findet. Hiermit wäre erstmals auch bei einem iPad ein kabelloses Laden möglich, was derzeit noch durch die Aluminium-Rückseite verhindert wird. Die meisten kabellosen LAdegeräte sind von der Größe her eher auf ein Smartphone ausgerichtet, so dass Apple sich hier etwas anderers überlegen müsste. Dank der MagSafe-Technologie, die das Ladegerät mit einem bestimmten Bereich auf der Rückseite eines Geräts verbindet, könnte Apple aber auch hier bereits vorgesorgt haben. Zu bedenken ist allerdings, dass kabelloses Laden deutlich langsamer ist als das über ein Kabel. Vor allem bei dem im Vergleich zum iPhone deutlich größeren Akku beim iPad könnte dies ein Problem sein.

Neben dem kabellosen Laden sollen die neuen iPad Pro aber auch die Möglichkeit des bidirektionalen Ladens mitbringen. Hierüber soll es möglich sein, beispielsweise AirPods oder andere kleinere Gadgets aufzuladen, indem man sie auf die Rückseite des iPads legt. Gerüchtehalber hat Apple auch für das iPhone an einer solchen Funktion gearbeitet. Bislang hat sich hier jedoch nichts getan.

Neben dem neuen iPad Pro thematisiert der Bloomberg-Bericht auch das noch für dieses Jahr erwartete neue iPad mini. Dieses soll die erste Designüberarbeitung seit sechs Jahren für das kleinste iPad-Modell mitbringen und dabei einen schmaleren Rahmen um das Display aufweisen. Angeblich soll Apple auch über ein Design ohne Homebutton und mit Face ID testen. Das Display könnte von den aktuellen 7,9" auf 8,5" bis 9" anwachsen.

Das iPad Air könnte ab kommenden Jahr mit einem OLED-Display bestückt sein

Eine der großen Neuerungen beim neuen 12,9" M1 iPad Pro ist die Verwendung eines mini-LED Panels für das Display. Diese Technologie bietet verschiedene Vorteile, die auch OLED-Displays bieten, lassen sich jedoch aktuell noch günstiger herstellen und daher auch gut in Geräten verwenden, die über das Maß eines Smartphone hinausgehen. Schon ab dem kommenden Jahr soll Apple einem Bericht der ETNews jedoch die nächste Stufe zünden und in manchen iPad-Modellen tatsächlich OLED-Displays zum Einsatz bringen. Dies will man zumindest aus den Reihen von Apples Zulieferern erfahren haben, auch wenn daraus nicht hervorgeht, welche Modelle konkret mit den OLED- anstelle der LCD-Panels bestückt werden sollen. Allerdings hatte der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo vor einiger Zeit bereits durchklingen lassen, dass es sich dabei mindestens mal um das iPad Air handeln könnte.