Eine Studie des Texas Heart Institute hat eine interessante Erkenntnis zur Apple Watch zu Tage gefördert. So ist die Watch offenbar recht zuverlässig in der Lage, frühzeitig Symptome für einen Herzinfarkt zu erkennen und hierdurch wertvolle Zeit in einem Notfall zu sparen. Die Forscher haben hierzu Daten über die EKG-Funktion in den Apple Watch Series 4, 5, 6 und 7 Modellen gesammelt und analysiert und ihre Erkenntnisse nun im hauseigenen Texas Heart Institute Journal veröffentlicht (via MyHealthyApple). Ein Herzinfarkt entsteht, wenn das Herz nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird, was häufig durch eine Blockade im Blutkreislauf ausgelöst wird.
Wie die Wissenschaftler nun herausfanden, kann die EKG-Funktion der Apple Watch zuverlässig einen Herzinfarkt erkennen. Da in einem solchen Fall vor allem ein schnelles Handeln zählt, kann die Watch hier wertvolle Hilfe leisten und den Träger darauf hinweisen, sich unverzüglich in ärztliche Behandlung zu begeben.
Wohl Mitte September dürfen wir mit dem ersten Schwung der nächsten großen Betriebssystem-Updates von Apple rechnen. Die Betaphase hierfür läuft bereits seit der WWDC Anfang Juni und wird nun in die nächste Runde geschickt. So stehen seit gestern Abend die jeweils sechsten Betas von iOS/iPadOS 16, macOS Ventura, tvOS 16 und watchOS 9 für registrierte Entwickler zum Download bereit. In Kürze dürften dann auch die Teilnehmer am Public Beta Programm mit ins Boot geholt werden, um beim Identifizieren und Melden von Problemen zu helfen.
In den frühen Betas von iOS/iPadOS 16 wurden auch bereits Neuerungen gegenüber der unmittelbar nach der WWDC veröffentlichten ersten Vorabversion entdeckt. So können iCloud-Backups nun auch per LTE vorgenommen werden, nachdem iOS 15 bereits die entsprechende Unterstützung für die schnelleren 5G-Netze implementiert hatte. Mit iOS 16 können die Backups dann also auch mit der langsameren Verbindung unterwegs durchgeführt werden. Darüber hinaus lässt sich in der zweiten Beta nun auch die von Apple auf der WWDC angekündigte Filteroption für eingehende SMS blicken. Hiermit können diese Nachrichten von unbekannten Nummern, beispielsweise Hinweise von Fluggesellschaften, etc., künftig in 12 Kategorien einsortiert werden. Im Dual-SIM Betrieb lassen sich die Nachrichten zudem auch auf Basis der SIM kategorisieren, auf der die SMS empfangen wurden.
Etwas kontrovers wurde bereits die Rückkehr der prozentualen Anzeige des Akkustandes auf dem Batterie-Icon in der Statusleiste diskutiert. Während sich daran in der neuen Beta nichts Grundlegendes geändert hat, hat Apple aber immerhin einen neuen Schalter in den Einstellungen eingeführt, mit dem sich die Prozentanzeige im Stromsparmodus deaktivieren lässt. In der vergangenen Beta wurde die Anzeige in diesem Modus noch zwingend eingeblendet. Nach den Diskussionen der vergangenen Tage wird es dennoch spannend zu sehen sein, ob Apple bis zur finalen Version noch einmal im größeren Stil Hand an die Optik der Anzeige legt.
Neben den neuen Generation seine Klapp-Smartphones hat Samsung auf seinem letzten "Unpacked"-Event auch die neue Galaxy Watch5 und die Galaxy Watch5 Pro vorgestellt. Vor allem letztere ist deswegen interessant, weil gerüchtehalber ja auch Apple auf seinem nahenden September-Event eine neue Variante der Apple Watch, vermutlich unter dem Namen "Apple Watch Pro" vorstellen wird. Ebenso wie das nun vorgestellte Samsung-Gerät soll auch sie sich an ambitionierte Sportler und Outdoorer richten. Insofern dürfte die Galaxy Watch5 Pro auch einen kleinen Vorgeschmack auf das bieten, was Apple in wenigen Wochen als Apple Watch Pro vorstellen wird.
Die Kollegen von 9to5Google berichten über die Galaxy Watch5 Pro, dass diese sich allein schon optisch stark von den bisherigen Galaxy Watch Modellen unterscheidet. So ist sie mit ihrem 45mm Titangehäuse und einer Dicke von 10mm deutlich massiver als die gewohnten Smartwatches und erinnert somit eher an die Geräte von Garmin oder Suunto. Durch die neue Masse wird die Galaxy Watch5 Pro aber auch deutlich stabiler und widerstandsfähiger. Die Kollegen fühlen sich an eine Wiedergeburt der Galaxy Watch Active erinnert. Auch Funktional richtet Samsung die Galaxy Watch5 Pro entsprechend aus. Sie verfügt über verbesserte GPS-Funktionen, die vor allem in Kombination mit den verschiedenen Sport-Trackingfunktionen zum Einsatz kommen soll und eine längere Akkulaufzeit. All diese Gerüchte kennen wir bereits von der Apple Watch Pro. Preislich dürften dann allerdings Welten zwischen der Apple und der Samsung Watch liegen: Während die Galaxy Watch5 Pro für 499,- US-Dollar zu haben ist, soll das Apple-Modell irgendwo um die 1.000,- Dollar liegen.

Die reguläre Galaxy Watch5 unterscheidet sich übrigens nicht wesentlich von ihrem direkten Vorgänger, verfügt allerdings über einen Körpertemperatursensor - auch hier finden sich also Parallelen zu den Erwartungen der Experten und Analysten zur Apple Watch Series 8.

In wenigen Wochen werden wir nicht nur die Vorstellung der neuen iPhone-Generation erleben, sondern wohl auch die der Apple Watch Series 8 und der Apple Watch Pro. Bislang ging man davon aus, dass vor allem das neue Pro-Modell viel Aufmerksamkeit auf dem Event erhalten würde und die Series 8 ein eher marginales Update gegenüber der aktuellen Series 7 werden würde. Vor allem die gemunkelten neuen Fitness- und Gesundheitssensoren sollen angeblich auf sich warten lassen. Nun haben die Kollegen von MyHealthyApple jedoch ein Patent von Apple ausgegraben, welches den Titel "Temperature gradient sensing in electronic devices" trägt und offenbar auf die Technik hinter dem erwarteten Körpertemperatursensor zielt.

Schon vor einiger Zeit wurde berichtet, dass Apple an einem solchen Sensor arbeiten würde. Zwar soll er nicht komplett ein Fieberthermometer ersetzen aber den Träger immerhin darüber informieren können, dass er möglicherweise Fieber hat. Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hatte berichtet, dass Apple mit dem Sensor ursprünglich bereits für die Apple Watch Series 7 geplant haben soll, er letzten Endes aber nicht die Engineering Validation Testing (EVT) Phase überstanden habe. Möglicherweise hat Apple die Probleme inzwischen jedoch in den Griff bekommen und bringt den Sensor in der diesjährigen Apple Watch Generation.
Inzwischen dürfte allgemein bekannt sein, dass ich nach wie vor keine Apple Watch am Handgelenk trage, sondern eine Garmin fenix 7X (), mit der ich rundum zufrieden bin. Ein echtes Argument ist dabei für mich neben der Optik, den Funktionen und der Bedienung vor allem auch die Akku-Laufzeit, die Garmin mit 37 Tagen im reinen Smartwatch-Modus angibt. Nun hat die fenix 7 jedoch Konkurrenz aus dem eigenen Haus bekommen. So hat Garmin nun die Enduro 2 auf den Markt gebracht und bezeichnet sie als "Ultra-Performance Multisport-Smartwatch". Dabei wurde gegenüber der fenix 7 vor allem der Akku noch einmal deutlich verstärkt. Mit 46 Tagen im Smartwatch-Modus hält er satte 9 Tage länger durch als die fenix. Im GPS-Modus kommt die Enduro 2 auf starke 150 Stunden (bzw. gut sechs Tage) Akkulaufzeit. Ermöglicht wird dies unter anderem durch eine Solar-Ladefunktion.

Optisch erinnert die Enduro 2 stark an die fenix 7 und auch die Maße der Uhr entsprechen mit einem Gehäusedurchmesser von 51mm und einem Displaydurchmesser von 35,56mm denen der fenix 7X. In Sachen Funktionen bekommt man alles geboten, was auch die fenix 7 zu bieten hat. So verfügt auch die Enduro 2 über eine integrierte Taschenlampe, die allerdings doppelt so kräftig leuchtet wie bei der fenix. Dank SatIQ wählt die Uhr selbst die optimalen GPS-Einstellungen aus und aktiviert beispielsweise n Umgebungen mit schlechter Verbindung automatisch die MultiBand-Funktion. Bei guter Abdeckung hingegen wird die stromsparendste Variante genutzt. Auch eine sprachgeführte Navigation ist mit an Board.
Beim Gehäuse setzt Garmin auf faserverstärktes Polymer, bei der Lünette auf Titan und beim Glas auf das besonders robuste "Power Sapphire". Zudem hat man bei den Armbändern die Wahl zwischen dem klassischen Silikonarmband und einem Nylonarmband mit verbesserten Justierungsmöglichkeiten, die beide im Lieferumfang enthalten sind.
Die Garmin Enduro 2 kann ab sofort zum Preis von € 1.099,- über den folgenden Link bei Garmin bestellt werden: Garmin Enduro 2
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Ging es in den vergangenen Wochen in den Gerüchten zur Apple Watch vor allem um die gemunkelte "Apple Watch Pro", wagt sich nun der bekannte Leaker ShimpApplePro aus der Deckung und vermeldet seine Informationen zur im Herbst, zeitgleich mit den neuen iPhones erwarteten regulären Apple Watch Series 8. Wie bereits schon von Bloomberg vor einigen Wochen berichtet, dürften die Unterschiede zwischen der aktuellen Series 7 und der kommenden Series 8 erneut eher gering ausfallen und die Pro-Version das Highlight der Vorstellung werden. Der Leaker liefert dazu die folgenden Informationen:
- 41mm und 45mm Varianten im selben Design wie bei der Series 7
- Aluminum-Farben: Starlight, Midnight, Product(Red) und Silber
- Edelstahl-Farben: Silber, Graphit und Gold
- Keine "Edition" mit Titanium-Gehäuse in dieser Variation
Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten hieße dies, dass sich Apple wieder von der grünen und blauen Farbvariante verabschiedet und die silberne Variante künftig auch wieder beim Aluminiumgehäuse anbietet.