Wie immer bei der Vorstellung von großen Betriebssystemupdates stellt sich natürlich auch am heutigen Abend die Frage nach den unterstützten Geräten bzw. den Systemvoraussetzungen für die Installation der Updates. Apple hat hierzu bereits auf seinen Webseiten geschaffen. Von iOS 16 werden sämtliche iPhones seit dem iPhone 8 und iPhone 8 Plus unterstützt. In Sachen iPod touch, der erst kürzlich als letzter verbliebener iPod aus dem Programm entfernt wurde, bietet Apple auch keine Unterstützung durch iOS 16 mehr an.

Beim iPad werden von iPadOS 16 alle iPad Pro, das iPad Air ab der 3. Generation sowie das Einstiegs-iPad und das iPad mini ab ihrer jeweiligen 5. Generation unterstützt.

Wie immer gilt allerdings, dass vermutlich nicht alle auf der Keynote gezeigten neuen Funktionen auch wirklich auf allen Geräten unterstützt werden. Hier wird Apple in den kommenden Wochen und Monaten noch Klarheit schaffen.
In Sachen watchOS 9 schauen erstmals auch Besitzer der Series 3 in die Röhre. Ihnen wird das Update nicht angeboten, obwohl Apple das Modell Stand jetzt immer noch offiziell im Programm hat.


Wie nach einer WWDC-Keynote gewohnt, hat Apple vor wenigen Minuten die ersten Betaversionen von iOS 16, iPadOS 16, macOS Ventura, tvOS 16 und watchOS 9 für registrierte Entwickler veröffentlicht. Die sogenannten Developer Previews können ab sofort aus Apples Developer Center geladen werden. Ebenfalls zum Download bereits stehen die erste Betas von Xcode 14 und des Metal Developer Tools for Windows. Die finalen Versionen der aktuell im Betastadium befindlichen Software stehen dann als kostenlose Updates im Herbst für alle Nutzer von unterstützten Geräten zur Verfügung. Teilnehmer am Public Beta Programm erhalten laut Apple kommenden Monat Zugriff auf die Previews.
Auf der WWDC-Keynote hat Apple am heutigen Abend wie erwartet auch einen ersten Blick auf watchOS 9 gewährt. Selbstverständlich enthält das Update unter anderem wieder verschiedene neue Zifferblätter, die sich auch personalisieren lassen. Hinzu kommen verschiedene kleine Verbesserungen und Änderungen an verschiedenen Ecken und Enden des Systems. Unter anderem präsentieren sich Benachrichtigungen nun ähnlich wie auf dem iPhone mit einem kleinen Banner am oberen Displayrand und mit speziellen Komplikationen lassen sich noch mehr Informationen auf dem kleinen Display darstellen.
Auch weitere ausgeweitete Gesundheits- und Fitnessfunktionen werden in watchOS 9 enthalten sein. Beispielsweise wird die Apple Watch in der Lage sein, den Laufstil beim Joggen zu analysieren und Tipps zu Verebsserungen zu geben. Generell steht das Joggen im Fokus und liefert künftig deutlich mehr Informationen, unter anderem Herzschlag-Zonen. Gesprochene Benachrichtigungen weisen einen darauf hin, ob man sich gerade in der optimalen Zone bewegt oder nicht. Über sämtliche Workouts hinweg liefert die Apple Watch künftig deutlich mehr und detailliertere Informationen.
Die Schlafanalyse auf der Apple Watch wird durch Schlafphasen erweitert. Diese analysieren künftig beispielsweise, wie lang die REM, die Tiefschlaf oder die Leichtschlafphasen waren. Als Apple Watch Nutzer kann man diese Daten auch zu Forschungszwecken teilen. Die Herzschlaganalyse kann künftig auch auf vergangene Daten zugreifen und diese analysieren. Hierdurch kann über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, ob sich Herzprobleme anbahnen. Muss man regelmäßig Medikamente zu sich nehmen, kann man dies in der Health-App hinterlegen und die Apple Watch (oder auch das iPhone) erinnert einen dann zu den festgelegten Zeiten an die Einnahme. Auf Basis der hinterlegten Medikamente analysiert die Health-App zudem, ob sich durch die gleichzeitige Einnahme der Medikamente Gefahren ergeben könnten.
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Auch wenn sie bekanntermaßen nicht meine erste Wahl ist, dominiert Apple auch weiterhin mit seiner Apple Watch den weltweiten Smartwatch-Markt. Während der Markt im ersten Quartal 2022 um 13% wuchs, beansprucht die Apple Watch auch weiterhin den größten Marktanteil für sich. Aktuellen Zahlen von Counterpoint Research zufolge kommt Apple im genannten Zeitraum auf einen Marktanteil von 36,1% und liegt damit weiterhin deutlich vor Samsung mit einem Anteil von 10,1%. Zudem ist damit mehr als jede dritte verkaufte Smartwatch eine Apple Watch. Laut Counterpoint spielt dabei vor allem auch die Markentreue der Apple-Nutzer eine große Rolle. Zudem sei die Marke auch weiterhin vor allem bei jüngeren Nutzern sehr beliebt.
