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Trotz Produktionsproblemen: Apple plant für 2022 weiter mit 220 Millionen iPhones

Auch wenn die Lage in China, wo die meisten Einzelteile des iPhone gefertigt werden und auch größtenteils die Endmontage stattfindet, sich langsam bessert, liegt man nach wie vor hinter dem ursprünglich gesteckten Zeitplan zurück. Erst kürzlich hieß es, dass sich mindestens eines der Modelle der iPhone 14 Reihe drei Wochen hinter dem Plan befände. Der Haitong International Securities Analyst Jeff Pu erklärte hierzu nun (via 9to5Mac), dass es sich bei dem betroffenen Modell um das iPhone 14 Max handeln soll, also das größere der beiden erwarteten Standard-Modelle.

Nichts desto trotz plant Apple auch weiterhin im laufenden Jahr ca. 220 Millionen iPhones produzieren zu lassen, wie Bloomberg berichtet. Eine Zahl, die gegenüber dem vergangenen Jahr weitestgehend unverändert ist. Ob man dieses Ziel wird erreichen können, hängt sicherlich auch maßgeblich von der Entwicklung der Corona-Pandemie und dem Umgang der chinesischen Regierung damit ab.

Apple bietet WWDC Präsenz-Teilnehmern ein buntes Rahmenprogramm

Die Handvoll Entwickler, die Apple zur Eröffnung der diesjährigen Entwicklerkonferenz WWDC am 06. Juni an den Apple Park eingeladen hat, darf sich auf ein buntes Rahmenprogramm freuen. Neben den offiziellen Programmpunkten, der Eröffnungs-Keynote und dem Platforms State of the Union Event, können die anwesenden Entwickler ab 07:00 Uhr auch das Apple Park? Visitor Center besuchen. Ab 08:00 Uhr erhalten sie im Caffe Macs ein Frühstück, ehe um 10:00 Uhr Ortszeit dann die Keynote beginnt, gefolgt von einem kleinen Lunch und dem Platforms State of the Union.

Anschließend können die anwesenden Entwickler dann aus drei unterschiedlichen Touren am Apple Park wählen, die entweder in die ?Apple Park? Hills, in die Fitness Center Area oder das Caffe Macs führen. Im Anschluss daran und quasi als Abschluss des Tages können die Entwickler dann noch ab 16:30 Uhr der Vergabe der diesjährigen Apple Design Awards beiwohnen.

Aufgrund der Corona-Pandemie wird die WWDC für den Rest der Entwicklergemeinde auch in diesem Jahr wieder komplett online stattfinden. Auf der Keynote darf neben der einen oder anderen Hardware-Vorstellung auch ein erster Blick auf die neuen Betriebssysteme iOS 16, iPadOS 16, tvOS 16, macOS 13 und watchOS 9 erwartet werden.

Apple entfernt den iPod endgültig von seiner Webseite

Am 10. Mai hatte Apple das endgültige Ende einer Ära verkündet und die Produktion des letzten im Programm verbliebenen iPod, des iPod touch eingestellt. Die letzten Modelle verkaufte Apple seither noch so lange der Vorrat reichte über seinen Online Store. Nur zwei Tage später war er in den USA ausverkauft. Nun wurde, gut zwei Wochen später, der nächste Schritt vollzogen und der iPod auch von Apples Webseite entfernt. Ruft man die ehemalige Webseite direkt über https://www.apple.com/de/ipod auf, landet man inzwischen auf einer Support-Seite für den iPod touch, nicht mehr jedoch auf der gewohnten Produktseite. Dennoch wird der iPod immer eng mit Apple verbunden sein oder wie es Greg Joswiak, Marketing-Chef des Unternehmens ausdrückt: "The spirit of iPod lives on."

Wer sich noch eines der letzten Modelle des iPod touch mit seinem 4" Retina Display, dem A10 chip und einem Touch ID Homebutton sichern möchte, kann dies derzeit noch beim Online-Händler Amazon tun, wo noch einzelne Modelle am Lager sind:

Lockdown-Auswirkungen: Mindestens ein iPhone 14 Modell soll sich bereits hinter dem Zeitplan befinden [U]

Mit solchen Meldungen sollte man immer vorsichtig sein, denn ich kann mich nicht erinnern, ob es schon einmal ein Jahr gab, in dem nicht während des Sommers berichtet wurde, dass sich das eine oder andere iPhone-Modell verzögern könnte. Wahr wurde dies indes bislang lediglich im ersten Coron-Jahr 2020, als Apple die Vorstellung und die Einführung des iPhone tatsächlich gegenüber den eigenen Planungen einige Wochen nach hinten verschieben musste. Aktuell berichten die Kollegen von Nikkei Asia, dass sich mindestens eines der iPhone 14 Modelle bereits jetzt drei Wochen hinter dem ursprünglichen Zeitplan befinden würde, weswegen eine verspätete Verfügbarkeit drohe. Schuld sollen die Auswirkungen der Corona-Lockdowns in und um Shanghai im März sein. Zwar arbeiteten Apple und seine Zulieferer und Fertigungspartner hart, um die durch die Lockdowns verlorene Zeit wieder aufzuholen, dies gestalte sich jedoch nach wie vor schwierig.

Für das laufende Jahr werden erneut vier iPhone-Modelle erwartet, wobei Apple sich wohl von dem ungeliebten mini-Modell verabschieden und stattdessen jeweils ein Standard- und ein Pro-Modell in 6,1" und in 6,7" Größe vorstellen wird. Aus dem Bericht ist allerdings nicht ersichtlich, welches der Modelle von der Verzögerung betroffen sein könnte.

UPDATE: Der Haitong International Securities Analyst Jeff Pu erklärte hierzu inzwischen (via 9to5Mac), dass es sich bei dem betroffenen Modell um das iPhone 14 Max handeln soll, also das größere der beiden erwarteten Standard-Modelle.

Apple veröffentlicht Software-Update 15.5.1 für das Apple TV und den HomePod (mini)

Apple hat am heutigen Abend zwei kleinere Softwareupdates für das Apple TV und den HomePod sowie den HomePod mini veröffentlicht. Die neue Versionsnummer lautet auf die 15.5.1 und das Update kommt ca. anderthalb Wochen nach der Veröffentlichung von iOS 15.5. Laut Apple korrigiert das Update einen Fehler, der dazu führen konnte, dass wiedergegebene Musik nach kurzer Zeit wieder aufhört zu spielen. Auf dem Apple TV lässt sich das Update in den Einstellungen unter dem Punkt "System > Softwareupdate" laden und installieren. Auf dem HomePod und dem HomePod mini erfolgt die Aktualisierung über die Home-App auf einem verbundenen iPhone.

 

F1-Pilot Sebastian Vettel ortet gestohlenen Rucksack mithilfe der "Wo ist?" App

Wagen wir mal einen kleinen Abstecher ins Feuilleton der Apple-Nachrichten. Am vergangenen Wochenende fand in der Formel 1 der Große Preis von Spanien in Barcelona statt. Im Umfeld der Veranstaltung ist unser deutscher F1-Pilot Sebastian Vettel iOpfer eines Diebstahls geworden, bei dem ihm vor seinem Hotel ein Rucksack aus seinem dort abgestellten Auto entwendet wurde, in dem sich unter anderem seine AirPods befanden. Da Vettel offenbar nicht auf den Kopf gefallen ist, aktivierte er unmittelbar nach Bemerken des Vorfalls die "Wo ist?" App auf seinem iPhone und versuchte die AirPods und damit seinen Rucksack auf diese Weise zu orten. Dies gelang offenbar auch, woraufhin der Rennfahrer die Verfolgung der Diebe mit einem Elektro-Roller aufgenommen haben soll.

Parallel informierte Vettel dann auch die Polizei, die ihm jedoch davon abriet, selbst die Täter zu verfolgen und womöglich auch zu stellen. Stattdessen rieten sie ihm zu einer Anzeige. Vettel ließ es sich jedoch nicht nehmen, den Tätern weiter auf der Spurz zu bleiben. Diese jedoch waren sich der Möglichkeit einer Ortung der AirPods offenbar ebenfalls bewusst und deponierten diese in der Blumenvase in einem Geschäft, bevor sie mit dem Rest der Beute weiter flüchteten und letztlich auch entkommen konnten. Von dem Rucksackinhalt konnte Vettel somit bislang lediglich seine AirPods zurück erlangen.

Über den restlichen Inhalt ist lediglich bekannt, das sich auch Vettels Papiere darunter befanden. Damit setzt sich eine inzwischen schon beinahe bemerkenswerte Serie von Diebstählen im Umfeld von Formel 1 Rennen fort. Bereits im vergangenen Jahr wurde Vettels Kollegen Lando Norris eine knapp 50.000 Euro teure Uhr geraubt. Ferrari-Pilot Charles Leclerc traf es am zurückliegenden Oster-Wochenende. Sein Richard Mille Sondermodell soll sogar 320.000 Euro wert gewesen sein. Beide Piloten wurden von den Räubern auchz körperlich konfrontiert. Eine Erfahrung, die Vettel Gott sei Dank erspart blieb. (via El Periódico)

Neue Apple Pay Funktion "Tap to Pay" ab heute in allen Apple Stores in den USA im Einsatz

Im Februar hatte Apple eine neue Bezahlfunktion für das iPhone namens "Tap to Pay" angekündigt, die sich auch bereits in iOS blicken ließ. Hiermit ist es möglich, ohne zusätzliche Hardware und Infrastruktur Bezahlungen von iPhone zu iPhone über den verbauten NFC-Chip zu tätigen. Wie kürzlich bereits bekannt wurde, testete Apple die neue Funktion in den vergangenen Wochen bereits selbst - und zwar im Visitor Center am Apple Park in Cupertino. Diese Testphase wird nun weiter ausgebaut. So berichtet der Bloomberg-Kollege Mark Gurman, dass die neue Funktion ab heute in allen Apple Stores in den USA im Einsatz sein wird. Ein internationaler Ausbau ist geplant, allerdings gibt es hierzu noch keinen konkreten Zeitplan.

Vor allem kleinere Geschäfte dürften sich freuen, dass sie damit künftig auf zusätzliche Geräte, wie beispielsweise die auch hierzulande im Einsatz befindlichen SumUp-Terminals verzichten können.

Studien sollen den Erfolg von kleinen Entwicklern im AppStore aufzeigen

Wohl vor allem als proaktive Maßnahme auf die überall auf der Welt laufenden Ermittlungen gegen Apple, ob man über den eigenen AppStore eine Monopolstellung gebildet hat, die Drittanbieter und externe Entwickler benachteiligt, hat Apple erneut eine Studie in Auftrag gegeben, die genau das widerlegen soll. Heute nun hat Apple die Ergebnisse veröffentlicht. Durchgeführt wurde die Studie von der Analysis Group und des Progressive Policy Institute. Sie zeigt vor allem die Erfolge von kleinen und unabhängigen Entwicklern im AppStore auf.

Unter anderem fördert die Studie zu Tage, dass der Verdienst für die untersuchte Entwicklergruppe zwischen 2019 und 2021 um satte 113% gestiegen ist, was dann auch einen größeren Zuwachs als bei den großen Entwicklern darstellt. Zur Erinnerung: Apple definiert kleine Entwickler als solche, die innerhalb eines Jahres weniger als eine Million Dollar Umsatz im AppStore erzielen. Über 90% der im AppStore aktiven Entwickler fallen in diese Gruppe. Von der Studie ausgenommen waren allerdings Entwickler, die weniger als 1.000 Downloads ihrer Apps im Jahr verzeichnen.

Auf einzelne Regionen heruntergebrochen, war der Umsatz-Zuwachs vor allem bei kleinen Entwicklern aus den USA (118% Zuwachs) und aus Frankreich (122%  Zuwachs) besonders hoch. Deutschland landet in dieser "Rangliste" mit einem Zuwachs von 76% auf dem achten Rang.

In einer weiteren (nicht von Apple in Auftrag gegebenen aber dennoch erwähnten) Studie des Progressive Policy Institute geht es vor allem um die Jobs, die durch den AppStore direkt und indirekt geschaffen wurden. Insgesamt soll das iOS-Ökosystem inzwischen für 2,23 Millionen Jobs verantwortlich sein. Inzwischen befinden sich 1,8 Millionen Apps im AppStore und die dort aktiven Entwickler haben seit seinem Start im Jahr 2008 über 260 Milliarden US-Dollar umgesetzt.