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iPhone-Event sorgt für Rekordwerte am Internet-Knotenpunkt in Frankfurt

Auch am zweiten Tag nach dem iPhone-Event vom vergangenen Dienstag ist die Veranstaltung im Steve Jobs Theater noch das Top-Thema auf den einschlägigen Webseiten. Kein Wunder, war die Vorstellung des iPhone X sicherlich eine der am meisten erwarteten Produktvorstellungen des Jahres. Dies machte sich auch im Netz bemerkbar. Während der Live-Stream aus dem Apple Park erstaunlich stabil lief, qualmten im Internet-Backbone die Router.

So wurden an einem der größten Internet-Knotenpunkte der Welt, dem DE-CIX in Frankfurt am Main während der Liveübertragung Rekordwerte in Sachen Datendurchsatz gemessen. Während dieser in der Regel je nach Tageszeit zwischen 1,5 und 5,1 Terabit pro Sekunde schwankt, lag die bisher gemessene Rekordmarke bei beeindruckenden 5,6 TBit/s. Dieser Wert wurde nun während des iPhone-Events geknackt und um 21.30 Uhr auf die neue Marke von 5,88 Tbit/s angehoben, wie die Frankfurter Neue Presse meldet. Der Zusammenhang mit dem Apple-Event ist dabei kein Zufall.

Der Geschäftsführer von DE-CIX, Harald Summa erwartet übrigens in Kürze schon einen neuen Rekordwert an seinem Knotenpunkt. Und wieder soll Apple hieran nicht unschuldig sein. Wenn am kommenden Dienstag iOS 11, watchOS 4 und tvOS 11 veröffentlicht werden erwartet Summa, dass die Marke von 6 Terabit pro Sekunde fallen wird.

Apples neues Qi-Ladecase für die AirPods soll im Dezember auf den Markt kommen

Bereits im Vorfeld des iPhone-Events war dank des Leaks des GM von iOS 11 eine zunächst vermutete neue Version der AirPods entdeckt worden. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass es sich hierbei wohl eher nicht um eine komplett neue Version der kabellosen Ohrstecker handelt, sondern um ein neues Ladecase, welches kompatibel mit dem drahtlosen Qi-Standard ist. Um hiervon also profitieren zu können, müssen sich AirPods-Besitzer dieses neue Ladecase zulegen. Bislang hat sich Apple nicht offiziell zu einem möglichen Verkaufsstart der den Preis geäußert. Die schweizer Kollegen von MacPrime wollen nun jedoch aus internen Quellen erfahren haben, dass das neue Ladecase noch im Dezember dieses Jahres auf den Markt kommen und dann 69,- US-Dollar kosten soll. Die offizielle Bestätigung dieser Information steht zwar noch aus, allerdings verlangt Apple derzeit exakt denselben Preis für einen Austausch des Cases außerhalb der Garantie, was der Geschichte durchaus eine gewisse Wahrscheinlichkeit verleiht.

Neue iPhones und Apple Watch: Die Telekom äußert sich zu Preisen und Konditionen

Ab morgen früh lassen sich das iPhone 8 und iPhne 8 Plus, sowie die Apple Watch Series 3 vorbestellen. Dies gilt sowohl für den Apple Online Store, als auch für die Mobilfunkprovider, wie beispielsweise die Telekom. Einen Tag bevor es soweit ist, stehen nun auch die Preise der neuen iPhones bei Abschluss eines Neuvertrags fest. Dabei muss der gewünschte Tarif mit der Option "mit Top-Smartphone" ausgewählt werden. Im Beispiel unten zu sehen sind dabei die aktiv von der Telekom beworbenen Tarife MagentaMobil M, MagentaMobil L und MagentaMobil L Plus. Im günstigsten Fall kommt man dabei mit einer Einmalzahlung von € 199,95 an ein neues iPhone. Konkret werden die folgenden Zuzahlungen bei den verschiedenen Tarifen und Modellvarianten fällig:

Tarif MagentaMobil M mit Top-Smartphone

  • € 299,95 für iPhone 8 mit 64 GB
  • € 449,95 für iPhone 8 mit 256 GB
  • € 399,95 für iPhone 8 Plus mit 64 GB
  • € 549,95 für iPhone 8 Plus mit 256 GB

Tarif MagentaMobil L mit Top-Smartphone

  • € 199,95 für iPhone 8 mit 64 GB
  • € 349,95 für iPhone 8 mit 256 GB
  • € 299,95 für iPhone 8 Plus mit 64 GB
  • € 449,95 für iPhone 8 Plus mit 256 GB
  • € 549,95 für iPhone X mit 64 GB
  • € 699,95 für iPhone X mit 256 GB

Tarif MagentaMobil L Plus mit Top-Smartphone

  • € 399,95 für iPhone X mit 64 GB
  • € 549,95 für iPhone X mit 256 GB

Nach Informationen der Kollegen vom iPhone-Ticker werden die neuen iPhone-Modelle auch in anderen Vertragsvariationen angeboten. Bei den oben angegebenen Staffelungen handelt es sich um die von der Telekom aktiv beworbenen Kombinationen. Auch bei der Telekom wird der Vorbestellstart morgen früh gegen 09:00 Uhr beginnen.

Und auch zur Apple Watch Series 3 und der Nutzung der LTE-Variante im Telekom-Netz gibt es inzwischen offizielle Infrmationen. So wird die in der Watch verbaute eSIM von der Telekom wie eine MultiSIM berechnet. So lässt die Telekom verlauten:

Die eSIM an sich kostet nichts, genau wie die klassische SIM-Karte. Für die Nutzung des Mobilfunknetzes über die eSIM entstehen aber Kosten. Mit der Nutzung der eSIM als MultiSIM z. B. bis zu 4,95 EUR monatlich, abhängig von Ihrem Tarif. Für Kunden der Apple Watch Series 3 entfällt für die ersten 6 Monate der monatliche Grundpreis der MultiSIM. Ab dem 7. Monat werden die Gebühren für die MultiSIM gemäß dem abgeschlossenen Tarif berechnet.

Apple zur Event-Panne: "Face ID worked as it was designed to."

Eine kleine Anekdote zum iPhone-Event am vergangenen Dienstag wird sicherlich die im ersten Versuch fehlgeschlagene Entsperrung des iPhone X via Face ID durch Craig Federighi bleiben. Während dies natürlich viele Kritiker der neuen Technologie auf den Plan rief, die sich bestätigt sahen, dass Face ID unzuverlässig und nicht ausgereift sei, ist die Technik-Presse eher von der unaufgeregteren Seite an die Sache herangetreten und davon ausgegangen, dass das Gerät schlicht und einfach schlecht vorbereitet war.



YouTube Direktlink

Dies bestätigte Apple höchst selbst nun auch gegenüber Yahoo. Demnach haben im Vorfeld des Events offenbar zu viele Personen mit dem Demo-iPhone hantiert und dabei fehlgeschlagene Face ID Identifikationen ausgelöst, da eben das Gesicht von Federighi dort hinterlegt war. Wie auch schon bei Touch ID verlangt Face ID nach einer Reihe von Fehlversuchen irgendwann die Eingabe des Passcodes und genau das ist am Dienstagabend passiert. Im Wortlaut heißt es von Seiten Apples:

"People were handling the device for stage demo ahead of time and didn't realize Face ID was trying to authenticate their face. After failing a number of times, because they weren't Craig, the iPhone did what it was designed to do, which was to require his passcode. [...] Face ID worked as it was designed to."

Während Touch ID nach fünf fehlgeschlagenen Versuchen einen Passcode verlangt, sind es bei Face ID nur zwei Fehlversuche, wie Apple in einer Entwickler-Dokumentation schreibt. Nichts desto trotz muss die Funktionstüchtigkeit von Face ID im Alltag noch bewiesen werden. Ich habe hier aber ehrlich gesagt wenig Bedenken. Apple hatte die Technologie nicht auf den Markt gebracht, wenn man sich nicht sicher gewesen wäre, dass sie funktioniert. Oder wie hatte ich kürzlich in einem Kommentar geschrieben? Lieber Bester als Erster!

 

A11-Chip in iPhone X und iPhone 8 auf einer Stufe mit dem aktuellen 13" MacBook Pro

Keine Frage, mit dem iPhone X hat Apple sein Smartphone auf das nächste Level gehoben. Dies gilt sowohl optisch als auch was die Funktionen betrifft. Vom Otto-Normal-Nutzer eher selten wirklich zur Kenntniss genommen wird hingegen der Leistungssprung unter der Haube. Und auch hier hat Appke mit dem neuen A11-Chip eine neue Dimension erreicht. Im Inneren des Chips werkeln zwei leistungsfähige Kerne für intensive Rechenaufgaben und vier eher auf Effizienz ausgelegte Kerne. Inzwischen sind auch die ersten Geekbench Werte für das iPhone X und das ebenfalls mit dem A11 ausgestattete iPhone 8 aufgetaucht, die zeigen, dass es einen erheblichen Leistungssprung gegenüber dem aktuell verwendeten A10 gegeben hat. Auch der im iPad Pro verbaute A10X Fusion wird klar in den Schatten gestellt und die Leistungsfähigkeit kann es sogar mit den Chipd aufnehmen, die in Apples aktuellem 13" MacBook Pro verbaut sind.

In 12 Geekbench-Läfen verzeichnete der A11-Chip einen durchschnittlichen Single-Core Score von 4.169 Punkten und einen durchschnittlichen Multi-Core Score von 9.836 Punkten. Zum Vergleich: Das 10,5" iPad Pro mit dem A10X Fusion-Chip kommt auf einen durchschnittlichen Single-Core Score von 3.887 und einen Multi-Core Score von 9.210 Punkten, während der stärkste Dual-Core mit 3,5 GHz im aktuellen 13" MacBook Pro einen Single-Core Wert von 4.592 und einen Multi-Core Wert von 9.602 Punkten aufweist. Bei Multi-Core Aufgaben liegt der A11-Chip hier also sogar vorne. Noch deutlicher wird der Unterschied indesim Vergleich mit dem iPhone 7, welches einen Single-Core Geekbench Score von 3.327 und einen Multi-Core Score von 5.542 Punkten erzielt.

Laut Apples eigenen Angaben soll der A11-Chip 25% schneller sein als der A10. Die Effizienzkerne konnte man sogar um 70% steigern. Auch der neue Performance Controller, der die Aufgaben auf die einzelnen Kerne verteilt, trägt hierzu seinen Teil bei. Die Betreiber von Geekbench gehen davon aus, dass die Werte tatsächlich einem iPhone X zuzuordnen sind, wie sie gegenüber MacRumors bestätigten. Dort geht man davon aus, dass die beiden Leistungskerne des A11 mit 2,5 GHz getaktet sind. Beim A10 waren es 2,34 GHz.

Auch wenn der Geekbench-Test als Industriemaßstab gilt, muss natürlich abgewartet werden, wie sich die Leistungssteigerung auf dem Papier auch in der Realität darstellt. Als Nutzer darf man aber wohl flüssigere Animationen, knackigere Reaktionen auf Eingaben und eine allgemein schnellere Erledigung von Aufgaben hoffen.

macOS High Sierra enthält Update-Caching für das Heimnetzwerk

Zwar fand das anstehende Update auf macOS High Sierra, welches am 25. September zum Download bereitstellen wird, keine Erwähnung auf dem Event am Dienstagabend. Sie bringt aber dennoch eine nette neue Funktion mit, die auch in Sachen iOS absolut interessant ist. Wie die Kollegen von TidBITS entdeckt haben, wird Apple in das Mac-Update nämlich eine Funktion integrieren, die bislang ausschließlich unter macOS Server zur Verfügung steht: Update-Caching.

Dies ist vor allem für Unternehmen, aber auch dann interessant, wenn es im Haushalt mehrere iPhones und/oder iPads gibt. In diesem Fall kann der Mac nämlich als zentraler Update-Server im heimischen Netzwerk dienen. Hierzu muss man künftig lediglich in den Systemeinstellungen im Bereich "Freigaben" den neuen Punkt "Content Caching" aktivieren. Ist dies erledigt, lädt der Mac künftig Updates für alle im Netz aktiven Geräte einmal aus dem Internet und verteilt sie anschließend im heimischen Netzwerk weiter. Laut Apples Support-Dokument unterstützt das Caching die folgenden Inhalte:

iTunes und iBooks

  • iTunes 11.0.4 und neuer (sowohl für OS X als auch für Windows)
  • Erworbene iOS-Apps und App-Updates
  • Inhalte aus dem iBooks Store (iOS 6 und neuer sowie OS X Mavericks und neuer)

macOS

  • macOS-Aktualisierungen
  • Mac App Store (OS X Mountain Lion 10.8.4 oder neuer wird empfohlen)
  • Sonstige von Apple vertriebene Software-Updates (einschließlich Updates von iTunes für macOS und Updates von Druckertreibern)
  • GarageBand-Inhalte zum Herunterladen
  • Apps von Drittanbietern aus dem Mac App Store und die entsprechenden Updates
  • Caching von iCloud-Daten (Fotos und Dokumente) für OS X El Capitan 10.11 und neuer

iOS 7 oder neuer und Apple TV

  • iOS-Updates (über drahtlose Übertragung)
  • Apple TV-Updates (über drahtlose Übertragung)
  • iOS-Apps, Apple TV-Apps und App-Updates
  • Unterstützung von On-Demand-Ressourcen für iOS 10 und neuer sowie tvOS 10 und neuer
  • Caching von iCloud-Daten (Fotos und Dokumente) für iOS 9 und neuer
  • iTunes U-Kursmaterialien aus dem iOS App Store und dem iBooks Store sowie hochgeladene Materialien für Kursleiter wie Audio-, Video-, iWork- oder iBooks Author-Dateien
  • Bestimmte mobile Elemente wie z. B. hochwertige Stimmen für Siri, Wörterbücher und mehr

Wie sich der Caching-Dienst in Sachen iOS App-Updates verhält, muss sich nach dem Wegfall des iOS AppStore unter iTunes erst noch zeigen. Schon im zuletzt im Februar aktualisierten Support-Dokument schreibt Apple allerdings:

Für über iTunes heruntergeladene iOS-Updates wird kein Caching durchgeführt. Stattdessen erfolgt ein Caching für drahtlos durchgeführte iOS-Updates.

Von daher sollte man davon ausgehen, dass sich hier nichts ändert.

Günstige iTunes Guthabencodes bei PayPal

Als kleine Ergänzung zu der bereits am Montag bei Lidl und EDEKA gestarteten Rabatt-Aktion für iTunes-Geschenkkarten hat nun auch PayPal noch einmal nachgezogen. Dort erhält man solange der Vorrat reicht beim Kauf eines iTunes-Guthabencodes im Wert von € 25,-,  € 50,- oder € 100,- ein Bonusguthaben in Höhe von 15%, welches automatisch bei der Einlösung des Codes im iTunes Store auf den aufgdruckten Betrag aufgeschlagen wird. Dafür muss man noch nicht mal das Haus verlassen. (mit Dank an alle Tippgeber!)

Update auf iTunes 12.7 sorgt für Katerstimmung

Das in der vergangenen Nacht von Apple veröffentlichte Update auf iTunes 12.7 stellt eine Zäsur dar. Erstmals seit der Vorstellung des iOS AppStore lässt sich dieser nicht mehr über iTunes am Mac nutzen. Hat man die automatischen Updates im Mac AppStore aktiviert, machte man so unter Umständen am heutigen Morgen eine unliebsame Entdeckung. Für mich interessant ist dabei vor allem die Reaktion hierauf im Internet. Man kommt nicht umhin, eine gewisse Katerstimmung auszumachen, die sich an verschiedenen Aspekten manifestiert.

Viele Kommentare im Netz empfinden es als schade, dass man den AppStore nun nicht mehr in Ruhe am Mac nach Schnäppchen, Updates und Neuzugängen durchstöbern kann. Nutzlos wurden auf einen Schlag auch die Vorschauseiten für iOS-Apps im Browser, die einen zuvor direkt in den in iTunes integrierten AppStore weiterleiteten. Hier hat Apple derzeit sogar noch technische Schwierigkeiten, die dazu führen, dass der Browser Ping-Pong mit iTunes spielt.

Vor allem die bei einigen Nutzern durchaus beeindruckende Sammlung von Apps innerhalb von iTunes scheint auf einen Schlag verschwunden. Oftmals haben diese Nutzer eine verhältnismäßig geringe Zahl an Apps auf ihren iPhones und iPads, hielten aber deutlich mehr Apps in iTunes vor, um hier einen Überblick über Updates zu haben und evtl. schon nicht mehr im AppStore verfügbar Apps noch in der Hinterhand zu haben.

Interessant ist dabei für mich vor allem, dass auch Kollegen, in die Katerstimmung mit einstimmen, die seit Jahren mit voller Wonne bei jeder Gelegenheit in die Kritik einstimmen, dass iTunes zu aufgebläht sei und dringend entschlackt werden müsse. Nun hat Apple den ersten Schritt in diese Richtung getan und wieder ist es nicht richtig. Kritik üben muss man allerdings in der Tat an der mal wieder mangelhaften Kommunikationspolitik aus Cupertino. Man hätte den Nutzer hier zumindest vorwarnen müssen. Doch es ist nicht aller Tage Abend.

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