AppStore Perlen 37/10
Weitere Gerüchte um Apps für Apple TV
Bereits vor der Vorstellung des neuen Apple TV Anfanag des Monats wurde heftig darüber spekuliert, dass dieses unter iOS laufen würde und die Wahrscheinlichkeit eines eigenen AppStores daher recht hoch sei. Während der Präsentation war davon jedoch keine Rede mehr. Weder sah das Interface nach iOS aus, noch erwähnte Steve Jobs irgendetwas von auf dem Apple TV laufenden Apps. In den vergangenen Tagen verdichten sich jedoch wieder die Hinweise, dass Apple einen solchen Schritt in näherer Zukunft planen könnte. Man hat nicht nur festgestellt, dass tatsächlich iOS 4 auf dem Apple TV läuft (nicht vergessen, das iOS ist das Betriebssystem, nicht die Benutzeroberfläche!), sondern auch aus einem Businessweek-Interview mit Steve Jobs herausgehört, dass Apple Apps für Apple TV anbieten könnte, wenn die Zeit reif dafür ist. Einen weiteren Hinweis will nun Macrumors in einem anonymisierten LinkedIn-Profil (siehe unten) ausgemacht haben, in dem der User sich als "AppleTV Apps Engineer" ausgibt. Allzuviel sollte man dort allerdings meiner Meinung nach nicht hinein interpretieren, da es durchaus sein kann, dass hier jemand einfach nur Aufmerksamkeit erregen will. Allerdings wird sich Apple durchaus etwas einfallen lassen müssen, will man gegenüber dem demnächst startenden Google TV konkurrenzfähig sein. Bei den auf dem Apple TV laufende Apps dürfte es sich allerdings weniger um die bisher erschienenen Apps für iPhone und iPad handeln, als vielmehr um neue, fernsehspezifische Apps. Und wo wir gerade beim Thema sind, Apple hat in den USA offenbar damit begonnen, die Kreditkarten von Frühbestellern des neuen Apple TV zu belasten. Ein in der Regel untrüglicher Hinweis darauf, dass die Auslieferung unmittelbar bevorsteht.
Umfangreiche Updates für iWork-Apps
Offiziell: Apple Store im CentrO öffnet am Samstag
Die Indizien waren ja bereits mehr als eindeutig, nun ist es auch offiziell. Der vierte deutsche Apple Store wird am kommenden Samstag, den 25. September um 10:00 Uhr erstmals seine Tore im CentrO Oberhausen öffnen (zumindest wenn nichts unerwartetes wie bei der Eröffnung in Frankfurt mehr dazwischen kommt). Dies gab Apple offiziell in der vergangenen Nacht durch einen entsprechenden Eintrag auf den Retail-Seiten und in den Apple Hot News bekannt. Wie bei solchen Eröffnungen inzwischen Tradition, erhalten die ersten 1.500 Besucher ein T-Shirt mit Apple-Logo und der Aufschrift des Standorts des neuen Stores. Nach den Eröffnungen in Süddeutschland (München), Norddeutschland (Hamburg) und der Mitte (Frankfurt) darf sich nun also auch der Westen über seinen ersten Store freuen. Als weitere kommende Standorte
werden aktuell erneut die drei bstehenden Standorte Frankfurt, München
und Hamburg, sowie Dortmund und Dresden gehandelt. Zudem sucht Apple
offenbar nach passenden Locations in Stuttgart, Berlin, Düsseldorf,
Leipzig und Köln.

Apple veröffentlicht Sicherheitsupdate 2010-006
Apple hat soeben das Sicherheitsupdate 2010-006 für Mac OS X 10.6.4 veröffentlicht. In den zugehörigen Releasenotes schreibt Apple das obligatorische "Das Sicherheitsupdate 2010-006 wird allen Benutzern empfohlen. Es verbessert die Sicherheit von Mac OS X.". Erst ein Blick in das zugehörige Supportdokument enthüllt den konkreten Inhalt. So wird mit dem Update eine kritische Sicherheitslücke im AFP-Server geschlossen, die es
einem Angreifer ermöglicht, bei einem bekannten Benutzernamen auch ohne das zugehörige Passwort auf einen freigegeben Ordner zuzugreifen. Standardmäßig ist File-Sharing deaktiviert. Nutzt man es aber, sollte das Update schleunigst eingespielt werden. Es erfordert einen anschließenden Neustart. Mac OS X Versionen vor Snow Leopard sind nicht betroffen. Die Aktualisierung ist offenbar auch in Mac OS X 10.6.5 enthalten, welches sich aktuell im Beta-Stadium befindet und seit vergangener Woche auch von iPhone-Entwicklern in einer Vorabversion getestet werden kann.
Apples Pläne für Zeitschriften-Abos
AppStore Perlen Spezial: VLC Media Player
Anfang des Monats machte Applidium seine Pläne publik, eine Variante des beliebten VLC Media Players für das iPad entwickeln zu wollen. Seit wenigen Minuten ist die App nun tatsächlich im AppStore zu haben. Ursprünglich war eine gewisse Skepsis angebracht, ob Apple eine App, die offensichtlich eine mitgelieferte Funktion des iPad, nämlich die Wiedergabe von Videos genehmigen würde. Nach zwei Wochen Begutachtung hat man sich in Cupertino dann aber dazu entschieden, die App für den AppStore zuzulassen. Damit haben auch die Videoformat-Beschränkungen des iPad auf die von der mitgelieferten Video-App unterstützten Codecs ein Ende. VLC unterstützt so ziemlich jedes erdenkliche Format. Und wem das noch nicht reicht, der sei darauf hingewiesen, dass man bei Applidium auch an einer iPhone bzw. iPod touch Version arbeitet. Der VLC Media Player für das iPad kann ab sofort über den folgenden Link aus dem AppStore geladen werden: VLC Media Player